Saturday, 27 September 2014

Am heutigen Samstag nutzten wir das schöne Wetter um im Pizol zu wandern. Die 5 Seenwanderung hatte ich schön länger ins Auge gefasst ;-).
So gegen 1040h nehmen wir die Bahn um bis zur Station Gaffia auf 1861m zu fahren. Von dort aus wandern wir die "5 Seenwanderung in umgekehrter Richtung. Es wurde uns empfohlen die Wanderung in umgekehrter Richtung zu machen und es kommt uns auch entgegen eher bergauf als bergab zu laufen.
Bei herrlichem Wetter geniessen wir die Aussicht und die Natur. Natürlich sind wir nicht alleine an solch einem schönen Wandertag. Es verteilt sich recht gut über die Weglänge von ca. 11km. Wir benötigen die 5h, welche auch auf den Wegweisern angegeben sind, um die Tour zu beenden. So erreichen wir die letzt Bahnfahrt um 1600h auf der Pizzolhütte punktgenau und fahren danach zufrieden wieder in das Tal hinunter.

Graphische Aufbereitung (leider ging die Batterie des GPS aus, weshalb die ersten 30 Minuten fehlen. Danach kam das Handy in den Einsatz)

Saturday, 27 September 2014 18:52:56 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Thursday, 03 October 2013

Am Donnerstag dem 3. Oktober sind Beat, Anita und ich auf eine Wandertour gegangen. Geplant war eine 2 Tagestour mit Übernachtung auf dem Rotsteinpass. Um 1050 sind wir in Wasserauen Richtung Seealpsee gestartet. Der Wetterbericht hatte für den Donnerstag gutes Wetter vorausgesagt und für den Freitag unsicheres Wetter. Wir haben uns entschieden den Rotsteinpass via Seealpsee - Meglisalp zu laufen.

Um 1230h am Seealpee angelangt, gönnten wir uns eine Verschnaufspause mit einem kleinen Dessert im Berggasthof Forelle. Danach ging es von 1150müM auf die Meglisalp mit ca. 1550müM. Der Weg führte über einen steilen Weg welcher teilweise mit Drahtseilen gesichert wurde. Der Weg selber lag im Schatten und somit war es sehr angenehm zu laufen.

Kurz vor 1500h auf der Meglisalp angekommen, gibt es noch ein kleines Picknick, bevor wir den Auftieg zum Rotsteinpass auf 2100müM in Angriff nehmen. Unterwegs sehen wir 4 Gemsi, wie die munter den Hang rauf und runter springen. Fasziniert von deren Kletterkünsten, laufen wir gemächlich weiter. Das Wetter verschlechtert sich und es beginnt leicht zu regnen. Das Ziel aber schon vor Augen, ist es nur halb so schlimm. So gegen 1730 erreichen wir den Rotsteinpass. Wir werden sehr freundlich empfangen und können uns sogar ein kleineres Massenlager Zimmer aussuchen. Ein Vorteil wenn nicht zuviele Wanderer unterwegs sind. Am Abend essen wir hervorragendes Wildgericht (Steinbock) und lassen den Abend bei einem Kartenspiel ausklingen.

Während der Nacht hören wir bereits, wie der Regen auf das Hüttendach poltert. Das lässt uns noch ein bisschen länger liegen als Vortags angedacht. Haben wir ja nichts zu überstürzen bei dem Wetter. Als wir dann frühstücken, ändern wir unsere Wanderpläne wegen des Regens. Wir wandern nur noch die kurze Etappe dem Lisengrat entlang bis zum Säntis. Diese dauert gemäss Wegweiser lediglich 70 Minuten. Da es jedoch erst grad regnete, beziehungsweise auch noch während dem laufen regnet, benötigen wir doch ein bisschen länger. Die Route ist sehr interessant zu laufen, da es viele steile Stellen gibt welche gut mit Seilen gesichert sind. Trittsicherheit ist jedoch ein Muss auf dieser Etappe.


 Graphische Aufbereitung der Tour (Route & Höhenangaben)

Thursday, 03 October 2013 11:12:47 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Thursday, 07 June 2012

Um ca. 1015 starten wir in Riomaggiore unsere letzte Wanderung. Veranschlagt sind ca. 4.5 Stunden bis nach Portovenere. Der Weg steigt, wie schon die vorangegangenen Ettappen, steil an. Er führt meistens über schattige Strecken durch den Wald. Hat man Telegrafo auf ca. 500müM. erreicht, geht der Weg dann angenehm eben weiter. Die nächste Verpflegungsmöglichkeit im Städtchen Campiglia kommt zur richtigen Zeit. Anita bestellt uns 2 perfekte Pannini mit frisch geschnittenem Salami und Prosciuto crudo. Erneut bietet sich die schöne Aussicht auf das Meer als perfekter Picknickplatz an.

Noch vor 1300h Uhr nehmen wir die letzte Teilettappe in Angriff. Wenn wir es in 2h schaffen, so erreichen wir gerade noch das 1500h Schiff nach Levanto. Wie es sich aber kurze Zeit später zeigt, müssen wir diese Idee verwerfen. Denn kurz nach Campiglia verlaufen wir uns. Konkret laufen wir hinter einer Gruppe weiterer Touristen nach, welche nach einem schönen Aussichtspunkt, den Weg steil nach unten wählen. Wie es sich dann herausstellt, war der Weg nicht der offizielle. Der wäre früher an schlecht sichtbarer Stelle abgebogen. So kraxeln wir mühsam das steile, teilweise dornige Dickicht herunter, bis wir auf eine Landwirtschaftsstrasse kommen. Dort werden wir dann auch von einem Einheimischen in Kenntniss gesetzt, wie wir wieder auf den richtigen Weg gelangen. Das hat Zeit, Schweiss und Kratzer gekostet.

Glücklich wieder einen guten Weg zu haben laufen wir auf Portovenere zu. Die Festung von Portovenere sieht man schon aus der Ferne und gibt dem Städtchen auch das gewisse etwas. Auf der Piazza angelangt, suchen unsere Blicke eine Gelateria, wo wir dann auch dem Dolce vita fröhnen können.

Wanderzeit: ca. 5h
Höhenmeter: ca. +848m, -856m
Geografische Aufbereitung bei GPSIES
oder Karte (2.11 MB)
Thursday, 07 June 2012 18:28:42 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Wednesday, 06 June 2012

Etappe 1:

Bei leicht bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen von ca. 20 Grad, starten wir unsere Cinque Terre Tour. Für diese Wanderung wird ein Ticket benötigt, welches 5€ kostet. Der Weg wird von vielen Wanderern begangen und diese sind sehr international. Wie meistens gilt es zuerst einen Anstieg zu bewältigen, um danach den Ausblick durch die Büsche und Reben auf das blaue Meer und die farbigen Städtchen zu geniessen. Ein angenehmer kühler, vom Meer her kommender Wind lässt dann auch die Kräfte fordernden Höhenmeter leichter ertragen.

Nach ca. 2 Stunden wird man dann bereits mit einem wundervollen Blick auf das Städtchen Vernazza entschädigt. Es liegt in einer Bucht und ein Befestigungsturm ziert das Stadtbild. Am Hafen angekommen, suchen wir uns eine Sitzgelegenheit in einem Cafe um zu verschnaufen. Als letzte Gäste bekommen wir noch einen Kaffee bei Tisch serviert. Alle anderen Tische sibd bereits für das Mittagessen reserviert. Die nach uns kommenden Touristen welche nur ein Getränk bestellen wollen, müssen dieses dann im Stehen geniessen. Tja, so ist das eben heutzutage.

Etappe 2:

Als wir uns von Vernazza nach Corniglia auf den Weg machen, werden wir darüber informiert, dass der Weg leider gesperrt sei. Enttäuscht, dies nicht zuvor gesagt bekommen zu haben, versuchen wir es trotzdem. Nach kurzer Strecke kommt uns auch schon ein Wanderer entgegen. Er bestätigt uns dann auch, dass der Weg schon begehbar ist. An einigen Orten gibt es Wartungsarbeiten auf Grund der Regenfälle vom November 2011. Der Weg war nicht im perfekten Zustand, wir aber froh nicht den Zug benützen zu müssen.

Etappe 3:

In Corniglia angekommen erfrischen wir uns mit einem kühlen Lemonsoda und einem Stück Foccaccia. Als wir dann an der Küste entlang weiter laufen, lesen wir erneut über eine Streckensperrung. Allerdings glauben wir noch nicht daran, bis der Weg effektiv verbarrikadiert ist und wir umkehren müssen. Umkehren bedeuted auch wieder die Treppen hoch zu Corniglia. Wir müssen nun die Route 7a via Volastra nehmen. Ein Umweg, da der Weg oberhalb der Küste verläuft. Allerdings auch sehr interessant, da er durch Laubwälder und Reben führt. Im Nachhinein eigentlich eher ein Gewinn den Umweg zu laufen:-).

Von Volastra nach Manarola führt der Weg vorwiegend über Treppenstufen runter zum Meer. Erneut blicken wir auf ein malerisches Dorf an der Küste; Manarola ist erreicht.

 

 

Etappe 4:

Die letzte Ettappe nennt sich "via dell' amore" und ist ein ebener Weg an der Küste. Nach knapp 20 Minuten ist bereits Riomaggiore erreicht. Riomaggiore ist das letzte Dorf der Cinque Terre. Nachdem wir die ganze Tour an einem Tag vollbracht haben, geniessen wir noch eine feine Pizza.

Wanderzeit: ca. 6h 15 Min.
Höhenmeter: ca. +926m, -895m
Geografische Aufbereitung bei GPSIES
oder Karte (2.26 MB)
Wednesday, 06 June 2012 18:07:41 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Monday, 04 June 2012

Heute Montag starten wir mit bewölktem Himmel unsere Wanderung. Start ist der Bahnhof in Rapallo. Der Weg startet steil auf schmalen, von Pflanzen bewachsenen Pfaden den Hügel hoch. Leider sieht man nicht viel ausser Büsche und Bäume. Ab und zu regnet es auch, was den Weg sehr rutschig macht. Kräfte raubend erlaufen wir uns die ca. 500 Höhenmeter. Der abbiegende Weg zur Kirche nach Montallegro ist leicht zu übersehen im Dickicht. Wir sind froh in der Ferne die Kirche zu sehen. Zum Mittagessen Picknicken wir unterwegs. Die zuvor in Rapallo gekauften Pannini schmecken vorzüglich.

Nach der kurzen Verpflegung und der Überquerung der asphaltierten Strasse, haben wir wieder trockenere Pfade vor uns. Dieser Walfahrtsweg ist auch besser gekennzeichnet. Bei der Kirche Montallegro entschliessen wir uns, nicht mehr weiter nach Chiavari zu laufen. Die Aussicht gibt zuwenig her und der Weg ist bei Nässe zu mühsam. Wir nehmen den Bus welcher direkt bei der Kirche hält und fahren zurück zum Bahnhof Rappallo und danach mit dem Zug nach Sestri Levante.

 

 

Im Hotel Helvetia angekommen, geniessen wir die Erholung im Pool und Liegestuhl.

 

Wanderzeit: ca. 3h
Höhenmeter: ca. +680m, -164m
Geografische Aufbereitung bei GPSIES
oder Karte (3.19 MB)
Monday, 04 June 2012 17:53:38 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 03 June 2012

Heute um 0935 ging es von Sestri Levante nach Camogli. Die Zugfahrt kostete lediglich 3.30 € per Person. Für diesen Preis kann man einfach 30km fahren, was natürlich perfekt ist, wenn man noch nicht genau weiss wo eine Wanderung hin führt.

In Camogli angekommen, finden wir den Weg schnell nach einer kurzen Orientierung. Der Wanderweg wird durch 2 rote Punkte gekennzeichnet und ist wirklich immer sehr gut markiert. Der Weg führt steil den Hügel hinauf und ist meistens mit Treppenstufen versehen. So nach 10 Minuten kommt uns jedoch eine Vespa entgegen und uns fällt dann sogleich auch auf, warum es stets neben den Treppenstufen eine Fahrtmöglichkeit gibt. Es ist doch erstaunlich dass in diesem steilen Gelände immer wieder bewohnte Häuser anzutreffen sind. Nicht ganz einfach, wenn man bedenkt, dass alles was man braucht über diesen steilen Weg transportiert werden muss.

Auf dem ersten Hügel angekommen, machen wir eine kurze Pause und geniessen den Blick zurück auf die Küste. Natürlich ziert den Gipfel auch eine Kirche. An der Küste entlang führt uns nun der Weg nach San Fruttuoso. Wir sind jedoch nicht alleine unterwegs und laufen einer grossen Gruppe mit Kindern hinterher. Da der Weg an mehreren Orten mit Stahlseilen gesichert ist benötigen wir viel Zeit um den Ort zu erreichen. Diese Tour ist nicht zu empfehlen, wenn man nicht trittsicher ist oder kein gutes Schuhwerk dabei hat.

In der Bucht angelangt, essen wir ein bescheidenes "Primo piatto" im stillvollen Strandrestaurant. Das erfrischende Lemonsoda tut ebenfalls sehr gut. Nach der Pause geht es weiter zum Zielort Portofino. Portofino soll das Städtchen mit dem höchsten Durchschnittseinkommen sein und die Quadratmeter Preise mit 12000€ sind dementsprechend hoch. Das Städtchen bietet eine geradezu malerische Kulisse ab mit Meer, Burg und farbiger Häuserfassade.

Da kein Schiff mehr fährt, nehmen wir den Bus nach Santa Margherita Ligure, wo wir dann mit dem Zug zurück nach Sestri Levante fahren.

Wanderzeit: ca. 5h
Höhenmeter: ca. +864m, -864m
Geografische Aufbereitung bei GPSIES
oder Karte (2.65 MB)
Sunday, 03 June 2012 17:37:55 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Saturday, 13 August 2011


Grössere Auflösung(99.6 KB)

Am Samstag, um ca.1330h machen Stefan Gubser und ich uns auf den Weg zum Leistkamm. Stefan hat den Berggipfel bereits einige Monate zuvor bestiegen und kannte somit den Weg sehr gut. Wir fuhren mit dem Auto nach Amden ins Arvenbühl, wo es auch genügend Parkplätze zum Auto abstelen gibt. Bei gutem Wetter benötigten wir ziemlich genau 2h für den Aufstieg zum Leistkamm. Der Aufstieg ist teilweise ziemlich steil und man sollte schon ein bisschen Trittsicher sein.
Das Panorama auf dem Gipfel (2101müM) war fantastisch und wir geniessen einen kleinen Imbiss und die Pause zur Erholung.

Ein Teil der Strecke ist glaube ich auch im Winter zum Schneeschuh laufen geeignet. Ich denke das ich mir dies mal merken muss und bei Pulverschnee ausprobieren sollte. Natürlich nicht bis zum Gipfel aber vielleicht ein bisschen abgewandelt zum "Fliegenspitz".

Mein Dank an Stefan für die interessante Tour.

GPS Aufzeichnung der Tour

Saturday, 13 August 2011 17:49:52 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Monday, 01 August 2011


Grössere Auflösung (91.59 KB)


heute am schweizerischen Nationalfeiertag, stand eine Wanderung auf das Stanserhorn auf dem Programm. Leider war die Panoramasicht nicht optimal *sniff*. Aber Wolken haben ja durchaus auch etwas faszinierendes.

GPS Aufzeichnung der Wanderung.


Thematisch passend zum 1.August fand ich dann auch noch diese herzige Sujet *smile*.

Monday, 01 August 2011 17:31:39 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Wednesday, 30 March 2011

Das Abenteuer Trekking Nepal, hat mich während 10 Tagen durch das Mustang Gebiet geführt, bis nach Muktinath - einem "Wallfahrtsort" für Hinduisten und Buddhisten. Die Tour führte am Fusse des Dhaulagiri der Annapurna Kette vorbei. Höhepunkt des Trekkings war sicher der Thorung-Pass (Thorong La) auf 5416m. Von diesem Pass aus, erhaschte ich auch das eindrücklichste Bergpanorama.



panorama_Thorong-Pass_01_mittel.jpg (133.34 KB)

Nach 2 Tagen Erholung in Pokhara in der schönen Fish-Tail Lodge, sind wir dann in einer 7 stündigen Busfahrt nach Kathmandu gefahren. Ein Erlebnis, welches ebenfalls seinen Eindruck hinterlassen hat. Die Landschaft und die Topografie der Gegend zu erleben, sowie die Leute - wie sie die von der Natur gegebenen Möglichkeiten bestmöglich versuchen zu nutzen. Im Anbau von Reis, Weizen und Gemüse, oder aber im Abbau von Kies und anderen Gesteinen. In einfach Hütten leben sie und teilweise sind diese in extremen Hängen, wo lediglich ein manueller Flaschenzug sie über den Fluss zu ihrer Hütte bringt.



In Kathmandu hatten wir ebenfalls die Gelegenheit, während 4 Tagen die Stadt und Tempel zu entdecken. Allerdings ist die Luftqualität und die Sauberkeit in der Stadt Kathmandu, eher gewöhnungsbedürftig.


Was bleibt aber, sind schöne Eindrücke der Natur, welche vom subtropischen Wald bis zur steinigen Berglandschaft mit ihren verschneiten Berggipfeln die Blicke auf sich zogen!!

Namaste Nepal


Grössere Auflösung

Wednesday, 30 March 2011 11:39:04 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 14 February 2010

Heute nun war der Tag, an dem ich endlich einmal das Schneeschuh laufen ausprobieren konnte. Am Freitag hat Stefan Bernet für uns die Schneeschuhe bereits frühzeitig reservieren lassen. Heute Sonntag sind wir dann frühzeitig los gefahren, damit wir sicher vor 1000 Uhr in Matt ankommen. Genau um 1000 Uhr sind wir dann in der Weissenberge Bergstation los gelaufen. Das handling mit den Schneeschuhen war völlig unkompliziert und so konnte es auch grad losgehen. Das Wetter war neblig und es hat auch ein wenig geschneit. Also perfekt um Schneeschuh zu laufen ;-). Die Chance war ja gross, dass wir unterwegs noch auf blauen Himmel treffen.

Und so kam es dann auch. Kaum kamen wir über die Nebelgrenze hinaus, glänzten die Schneekristalle vom Pulverschnee uns entgegen. Es war echt ein Erlebnis durch den Schnee zu wandern. Die Schneeschuhe erlaubten es auch ohne Probleme, gerade der Falllinie entlang hinauf zulaufen. Nach knapp 2 Stunden haben wir dann unser Ziel, die Skihütte Stäfeli erreicht und wir konnten unser verdientes Mittagessen geniessen (Tomaten Morzzarella Ciabatta mmmh).

Das hinablaufen hat mir persönlich dann ein bisschen weniger gefallen. Vielleicht muss ich mir das nächste Mal, auch mehr die Linie im Tiefschnee aussuchen. Auf alle Fälle macht Schneeschuhlaufen Spass und wenn das Wetter stimmt so wie heute, ist es einfach phänomenal.


Bild mit Nebelgrenze Gross (240.15 KB)

Sunday, 14 February 2010 22:57:23 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Saturday, 21 November 2009

Eigentlich habe ich das Vorhaben ja schon abgeschrieben, dieses Jahr noch auf den Federispitz zu wanderen. Umso schöner ist es dann zu berichten, dass es doch noch geklappt hat. Die Wetter Vorhersage war gut und so haben Stefan und ich uns auf den Weg gemacht zum Federispitz. Da Stefan schon einige Male auf dem Federispitz war, musste ich mir keine Gedanken zum Weg machen. Da es zuvor auch nicht geregnet hatte und oberhalb von 600 Meter über Meer es eigentlich immer sonnig war, konnten wir auch mit einem trockenen Weg rechnen.

Um ca. 1130h sind wir vom Grütwald, auf 768 m.ü.M. gestartet. Der Weg führte uns über einen steilen Weg durch den Wald. Zum Teil lag viel Laub auf den Wegpfaden, was nett zum laufen war, aber auch ab und zu heimtükisch war, da man sich leicht vertreten kann. Hinzu kommt, dass der Weg teilweise auch sehr von Wurzeln durchzogen ist. Schon erstaunlich, wie verwurzelt so ein Baum ist, um eine gute Standahftigkeit in dem Gelände zu haben.
Kurz vor 1400h sind wir in der Federihütte angekommen. Natürlich war die Hütte verlassen und somit nicht mehr bewirtet. Den Ausblick auf die Linthebene war ganz okay. Ich wusste ja, dass es vermutlich vom Federispitz aus noch besser sein wird. Die Federihütte liegt auf 1375 m.ü.M. und somit waren es noch 490 Höhenmeter die wir vor uns hatten bis zum Federispitz.
Der Weg war von der Federihütte an eniges schöner zum laufen. Immer noch steil aber doch angenehmer zu laufen. Unterwegs kommt man noch an der obere Federihütte vorbei. Ein kleine Hütte die sich mitten im Hang befindet. Das spezielle daran, sie liegt schön nach süden ausgerichtet und profitiert meisten von einem direkten Sonnenschein. Das wäre ein schöner Ort um ein interessantes Buch zu lesen *smile*.
Auf dem weiteren Weg zum Federipitz, sind wir sehr zu unserem erstaunen, noch weiteren ca. 15 Wandern begegnet. Alle wollten wohl das schöne Wetter nützen. Als wir dann den Grad erreicht haben, benötigten wir nochmals knapp 30 Minuten um am Grad entlang bis zum Federispitz zu gelangen. Der Ausblick Richtung Graubünden war sehr eindrücklich!! Leider war die Sicht Richtung Linthebene eher düster und grau. Umsomehr erfreute ich mich an den schneeweisen Berggipfeln weit weg am Horizont, die sicherlich bereits in Östereich lagen.
Der Aufstieg hat sich gelohnt.


Panorama Federispitz gross (52.82 KB)

Nachdem wir die Aussicht genossen haben und auch ein bisschen verschnauft hatten, mussten wir den Abstieg in Angriff nehmen. Den das war uns klar, im November wird es ab 1700Uhr schnell dunkel. Wir nahmen denselben Weg den wir hinaufgekommen waren in Angriff. Nach ca. 2½ Stunden waren wir wieder beim Parkplatz beim Grütwald.

Panorama von der Federihütte Richtung Linthebene (60.14 KB)

Saturday, 21 November 2009 22:55:04 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Thursday, 06 August 2009

heute habe ich mit Stefan Gubser erneut eine Wanderung unternommen. Das schöne und warme Wetter war geradezu prädestiniert ein bisschen in die Höhe zu gehen, wo es ja auch ein bisschen kühler ist.
Wir haben uns den Schäfler, ein Berg im Alpstein Gebiet ausgesucht. Morgens kurz nach sieben ging es mit dem Zug von Rapperswil nach Herisau und von dort weiter nach Wasserauen. Wasserauern liegt auf 868 müM. Anfang führt ein steiler Weg über eine Asphaltstrasse hinauf zum Seealpsee. Der Ansteig war perfekt um sich aufzuwärmen. Nach knapp einer Stunde haben wir den Seealpsee erreicht und konnten schon das schöne Bergpanorama Richtung Säntis erblicken. Da es noch ein bisschen früh am Morgen war, was das Licht für schöne Photos nicht optimal. Aber wir waren ja auch zum Wander her gekommenh *smile*.
Von der Seealpebene ging es dann schon bald rechts Weg, steil hinauf zur Altenalp. Diese 500 Höhenmeter haben wir dann auch nach 70 Minuten erreicht. Mittlerweile befanden wir uns auf 1596müM. Dazwischen gönnten wir auch noch eine Znünipause und genossen die Aussicht auf die Seealp und das Panorama im Allgemeinen.
Doch bis zum Schäfler stand uns noch ein steiler Weg bevor. Den die Route führte eigentlich geradewegs dem Felsen entlang zum Schäfler (der Fallinie entlang). Der Weg war teilweise mit steinigem Geröll, war aber immer in steilen Passagen hervorragend gesichert. Es ist wirklich schön so zu wandern und sich sicher fühlen zu können. An den Felsen entlang, war es auch angenehm kühl, was uns den steilen Aufstieg doch einiges erleichtert hat.
Oben angelangt, staunten wir ein bisschen, da man glaubt es kaum, einige Nebelwolken die umliegenden Berge und Grate zum umgarnen drohte. Was dann binnen wenigen Minuten auch geschah. Das hatten wir nicht erwartet. Aber in den Bergen, so haben wir das nun erfahren, kann es wirklich schnell gehen und es wir auf einmal neblig und man sieht keine 50m mehr. Zum Schäfler Gibfel waren es aber nur noch wenige Meter. Um ca. 1210 erreichten wir dann den Schäfler Gipfel auf 1925 müM. Mittagszeit!! Wir verköstigten uns aus dem Rücksack, was ja irgendwie zum Wandern gehört.
Wir machten dann aber doch noch ein Abstecher zum Berggasthaus Schäfler, das wir wissen wollten, ob die Nebelschwaden sich allenfalls binnen 1 Stunde verziehen. Leider jedoch war dem nicht so. Es wurde eher dichter. Um 1330 entschieden wir uns dann für die Route zum Wildkirchli. Der Weg führte unterhalb einer Felswand entlang, wo wir auch einigen Klettern zuschauen konnten, wie sie sich den Berg hinauf zogen. Ist schon imposant zuzusehen, wie die da mit Seil und Hacken die Wände empor klimen. Nach ein bischen mehr als 1h erreichten wir dann das Wildkirchli. Das Berggasthaus Aescher-Wildkirchli ist ein beliebtes Fotosujets, da es ein Holzbau ist, welcher direkt an den Felsen angebaut ist. Eindrücklich steht es da geschützt und knapp am Felsen. Hier zu übernachten ist sicher ein Erlebnis. Vorallem wenn es denn draussen noch so richtig gewittern und blitzen würde *traumhaft*. Wir begnügten uns dann aber mit ein paar Photos, denn das Restaurant war extrem gut besucht.
Anschliessend haben wir den Weg runter zur Wasserauen in Angriff genommen. Nach der schönen Wanderung badeten wir uns noch unsere heiss gelaufenen Füsse im kalten Bergbach. Ein schöner Tag mit steilen und eindrücklichen Wegen durften wir erfahren. Ich glaube, die Alpsteingegend hat uns nicht zum letzten mal gesehen.


hier noch die Grafische Aufbereitung
und eine Bildergalerie

Thursday, 06 August 2009 20:54:26 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Wednesday, 29 July 2009

An diesem sonnigen Mittwoch, haben Stefan Gubser und ich eine Wanderung im Gebiet Murgsee geplant. Der Murgsee befindet sich südlich der Gemeinde Murg am Walensee. Wir haben uns entschieden per Auto nach Murg beim Walsensee zu fahren und dann noch einige km südlich ins Murgtal. Es befinden sich 2 Parkplätze im Murgtal wo man das Auto parkieren kann (Parkgebühr von 10 CHF).
Um ca. 0820 sind wir vom Parkplatz aus gestartet. Es war noch ein bisschen kalt um diese Zeit, da der Start der Wanderung im Schatten der Berge lag. So nach 30 Minuten haben wir dann aber auch schon die ersten Sonnenstrahlen ab bekommen. Der Weg geht stetig aufwärts und ist zum teil sehr steinig. Aber imme rnoch nicht zu steil für ein Quad. Konnten wir doch gerade erleben, wie die Wirtin vom Murgsee Berggasthaus ihre Waren mit dem Quad den unglaublich steilen Weg hinauffuhr. Das braucht einiges an Übung und Mut, diesen Weg zu fahren.
Nach ein bischen mehr als 1½ Stunde, haben wir dann eine Znüni Pause eingelegt. Ein schönes Plätzchen am Bach fand sich schnell. An schöner Lage mit Bach, grossem Felsen und vielen weidenden Kühe, war das schon ein perfektes Picknick. Unterhaltung boten die Kühe. Die Kühe sind effektiv gute Kletterer. SIe suchen sich die saftigsten Gräser auf den Felsen und überqueren auch Bäche. Teilweise scheinen sie dann aber erstaunt zu sein, wenn sie merken wie tief der Bach, oder weit der Sprung vom Fels zur Wiese ist.

Nach der Stärkung waren wir auch schon bald beim Murgsee auf der Hochebene. Am Murgsee befindet sich ein Fischrestaurant und mann kan auch selber die Fische glauch am Murgsee fangen. Die Vegetation ist völlig naturbelassen und sehr schön.
Danach ging es weiter zum Murgseefurgel (auf ca. 1985müM) was ca. eine ½ Stunde dauerte. Dort angelangt gönnten wir uns zum Mittagessen ein kühles Bier für das erste Ettapenziel. Während dem wir die Aussicht bestaunten, beschlossen wir, die Wanderung noch zum Schwarzstöckli auf 2385 müM. zu erweitern.

Der Weg zum Schwarzstöckli ist für gute Bergwanderer beschrieben. Der Weg selber ist zum teil sehr steinig und führt auch unterhalb des Felsens über eine  geröllige Strecke. Hat man jedoch die zusätzlichen 400 Höhenmeter hinter sich gelassen, wird man mit einer schönen rundum Aussicht belohnt. Nachdem wir uns ins Gipfelbuch eingetragen haben, ging es dann den gleichen Weg zum Murgseefurgel Murgseefurgel hinab.

Vom Murgseefurgel waren es dann nochmals 3 Stunden zum laufen bis wir wieder beim Startpunkt angelangt waren. Unterwegs gab es viel schönes zu sehen. So erstaunten mich immer wieder die roten Steine in den Wasserbächen. Die Bäche sind meistens sehr flach und laden geradezu zum Füsse baden ein. Aber Achtung .. das Wasser ist eiskalt.

Grafische Aufbereitung der Tour (GPS Daten)

Murgsee

Wednesday, 29 July 2009 19:06:07 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Wednesday, 03 September 2008

Heute sind wir die im Nationalpark Hohe Tauern gelegene Malta Hochalmstrasse bis zur Kölnbrein Staumauer gefahren. Erneut mussten wir die Maut nicht bezahlen, da wir mit der Kärnten Card ausgerüstet waren.

Auf dem Weg zur Staumauer gibt es ein Streckenteil, welcher nur in jeweils einer Richtung befahren werden kann. Eine Lichtsignal Anlage regelt da den Verkehr. Unterwegs gab es auch noch einen imposanten Wasserfall zu beobachten.

Bei der Staumauer angelangt, sticht einem das Hotel in seiner Turmform sofort ins Auge. Im Restaurant drin gibt es eine Ausstellung von Kristallen, sowie informationen zum Bau und Nutzen der Staumauer.

Wir machten uns aber auf den Weg zur Osnabrücker Hütte, welche unterhalb des Grosselendgletschers liegt. Der Weg führt uns dabei um den Stausee herum. Leider ist es kein Rundweg, sodass wir für hin und zurück denselben Weg nehmen müssen. Ein Weg dauert etwa 2 Stunden. Interessant war der Weg aber trotzdem. Mir ist vorallem auch aufgefallen, wie sich die Berge verschieden im Licht präsentieren zu den verschiedenen Tageszeiten. Tiere gibt es eigentlich nicht viele zu beobachten. Ausser ein paar Kühen und Ziegen, sowie Vögel und Schmetterlinge ist mir nichts aufgefallen.

In der Hütte angelangt, haben wir uns erst mal ein Mittagessen gegönnt. Die Hütte war gut besucht und wir geniessten noch ein bisschen die Umgebung, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten. Obwohl am Nachmittag schlecht Wetter abgesagt war, blieb das Wetter warm und angenehm.

Hier gehts zu den Bildern

Wednesday, 03 September 2008 12:37:47 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   |