Saturday, 14 December 2013

Manchmal führt einem ein Weg nicht unmittelbar zum Ziel. Aber wer weiss schon ob ein Schicksalsschlag am Ende nicht doch eher etwas positives war!!
Eines weiss ich bestimmt, an diesem Tag hatte ich besonders viel Glück, auch wenn der Weg nicht zum gewünschten Ziel führte!!

Danke allen meinen Schutzengeln

Saturday, 14 December 2013 17:25:50 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Saturday, 11 August 2012

Heute möchte ich euch mit einer Website bekannt machen, die ihr vielleicht noch nicht kennt. Es handelt sich um eine Website namens http://www.kiva.org/. Diese Non-Profit Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, auch ärmeren Leuten die Möglichkeiten zu geben, sich Geld zu leihen und ihre persönliche Situation dadurch zu verbessern. Das interessante darin ist, dass man mit wenig Geld relativ viel bewirken kann. Und genau das Wörtchen relativ möchte ich dabei heraus streichen.
Doch eins nach dem anderen. Wie schon beschrieben geht es darum, jemandem einen kleinen Betrag zu leihen - typischerweise sind das meistens 25$. Derjenige der das Geld bekommt, investiert dies in sein Vorhaben und man bekommt den ausgeliehenen Betrag in der abgemachten Frist wieder zurück bezahlt. Das klingt nun natürlich noch nicht nach einem Hammer Argument so was überhaupt zu tun. Stimmt, aber was man dabei schnell vergisst ist, dass das Geld welches ich investiere, die 25$ also, in einem anderen Erdteil viel mehr zu bewegen vermögen als zB. hier in der Schweiz.
Dazu folgendes Beispiel:
In Peru in einem Dörfchen baut ein Bauer Kartoffeln für sich an. In erster Priorität macht er das um seinen Eigenbedarf zu decken. Nach vielen Wochen erntet er diese und verkauft den Überschuss (dank guter Ernte) in seinem Dorf. Natürlich ist seine Kundschaft bei seinem Dorf nicht gerade gross, machen die ja unter Umständen genau das Gleiche. Hätte er nun die Möglichkeit sich einige Körbe zu kaufen, so könnte er diese mit seinem Esel in das nächst gelegene Dorf, oder die nächst grössere Ortschaft transportieren um dort seine Waren zu einem guten Preis weiterverkaufen. Hätte er also nur diese paar Körbe, würde sich seine Lebenssituation relevant verbessern.

Die Frage ist nun also, kann ich 25$ eine Zeit lang ausleihen, um auf einem anderen Flecken dieser Erde jemandem helfen seine Lebenssituation zu verbessern. Ich habe für mich die Frage mit Ja beantwortet. In den letzten 3½ Jahren konnte ich so bereits 27 Menschen helfen. Meine Startinvestition von 200$ ist immer noch da und hat bestimmt einen grösseren Effekt erzielt als andere 200 CHF auf meinem Bankkonto ;-).

Ach übrigens, es macht auch viel Freude anderen Leuten zu helfen!!

Konnte ich Dich neugierig machen??
Hier der Link zu http://www.kiva.org/
Hier der Link mit meiner Referenz http://www.kiva.org/invitedby/retothek

 

Saturday, 11 August 2012 09:04:23 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Monday, 16 February 2009


"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen."

"Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg bleibt immer der gleiche."

"Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht."

"Kein Weg ist länger, als der Weg vom Kopf zum Herzen."

"Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen,
aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit."

"Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt!"

Monday, 16 February 2009 22:44:10 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Thursday, 18 September 2008

am 18 Spetember fragte mich mein Kalenderblatt, was denn eigentlich die habeas-Corpus-Akte sei? Zur Auswahl standen:

  • Aufzeichnung des Lehnrechts im Hl. Römischen Reich
  • Kapitulationsurkunde der Kelten im Gallischen Krieg
  • Menschenrechtsgesetz in England
  • Sklavenbefreiung im Osmanischen Reich

Eine Ahnung hatte ich ja nicht. Umso interessanter war es dann, die Lösung auf der Rückseite zu lesen. Es handelt sich dabei um ein von König Charles dem II gebilligtes Gesetzt, welches er 1679 erlassen hat (nicht ganz freiwillig). Es handelt sich dabei um ein Gesetzt, welches es verbot, künftig keinen Untertan ohne richterlichen Haftbefehl zu verhaften. Die lateinischen Worte stehen dabei für du habest Körper, was bedeutete das ein jeder Mensch gewisse Rechte besitzt.
Im Wikipedia ist ebenfalls mehr zu diesem Habeas-Corpus beschrieben. Teilweise jedoch nicht unbedingt 100% identisch zu meiner Kalenderblatt Erklärung. Auf jeden Fall scheint mir aber, dass nach diesem Erlass die Knechte, Mägde und Bauern doch bessere Rechte im Allgemeinen hatten gegenüber ihren Lehnsherrn, Grafen etc. Eigentlich also eine Errungenschaft über die wir heute eigentlich so gar keine Gedanken zu machen brauchen.

Liest man dann jedoch den Artikel im Wikipedia weiter. So fällt auf, dass die Amerikaner wie es scheint dieses Recht im Jahr 2006 für Ausländer je nach freiem ermessen der Regierungsbehörden abschaffen können. Mittlerweile wurde dies aber wie man nachlesen kann wieder berichtigt. Somit leben wir doch nicht wieder im Mittelalter.

Ist doch ganz interessant, was da einem so ein Tag im September entlocken kann *smile*.

Thursday, 18 September 2008 22:20:25 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 30 March 2008

Heute feierte Xenia (mein Patenkind) und Claudio ihre Erstkommunion. Wir erlebten eine schöne Feier in der Kirche. Die Erstkommunikanten zeigten dabei ein kleines Schauspiel, in dem der Morgen/Sonnenaufgang wieder gesucht werden musste. Ebenfalls gab es in der Kirche ein Bild, auf dem jeder Erstkommunikant "sein Licht" in Form seines Namens, als Sonnenstrahl der Sonne aufgeklebt worden ist.

Anbei noch ein Gedicht welches das Tehma Zeit aufnimmt.

Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben.
Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freuen und zu lachen,
und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen.

Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken,
nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche Dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufrieden sein können.

Ich wünsche Dir Zeit, nicht nur zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge Dir übrig bleiben.
Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen,
anstatt nach der Zeit, auf die Uhr zu schauen.

Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und die Zeit um zu wachsen, das heisst, um zu reifen.
Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stund als Glück zu empfinden.
Ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche Dir Zeit zu haben um zu leben.

Sunday, 30 March 2008 18:09:19 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Tuesday, 11 December 2007

ich möchte hier gerne ein Fenster öffnen, zu meinen Gedanken die ich mir in den letzten Tagen gemacht habe. Initiant meiner Überlegungen war der Film Grounding, welcher den schicksalshaften Untergang der Swissair dokumentiert. Der Film ist aus meiner Sicht sehr Eindrücklich. Er spielt auf mehreren Nebenschauplätzen und zeigt die Auswirkungen von Entscheidungen und ausbleibenden Entscheidungen. Was niemand für möglich gehalten hatte, wurde zuletzt in den Flugschaltern von Markdurchdringenden Lautsprecherdurchsagen manifestiert.

"Aus finanziellen Gründen ist die Swissair nicht mehr in der Lage, ihre Flüge durchzuführen. Deshalb ist es uns nicht möglich, irgendwelche Kompensationen auszuzahlen. Wir müssen Sie bitten, Ihre Reisepläne mit einer anderen Fluggesellschaft oder via Ihr Reisebüro zu tätigen"

Der Film zeigt die Schicksale eines Gate Gourmet Mitarbeiters, sowie einer aufblühenden jungen Beziehung. Interessant ist auch, wie die zwei unabhängigen Schicksale trotzdem ihre Berührungspunkte haben. Nämlich mit den Menschen, welche direkt oder indirekt für die Swissair gearbeitet haben.
Ebenfalls zeigt der Film die verschiedenen Machtverhältnisse und Machtgelüste von verschiedenen Akteuren. Ich bin geneigt dazu, diese gezeigten Interessenkonflikte durchaus für wahr zu halten. Sicher waren sie vielleicht teilweise überdreht, ich denke jedoch im Kern wahr.

Tag’s darauf, am Montag dem 10. Dezember kam dann in den Nachrichten eine weitere Botschaft, welche mich umgehend an den Vortag erinnerte. Die UBS schreibt 11 Milliarden Schweizer Franken ab, auf Grund der Hypothekar Krise in den USA. Doch war das nicht der erste Abschreiber. Soviel ich mich erinnere, waren es einige Wochen vorher schon 4.5 Milliarden. Solche Zahlen bringen einen normalen Bürger schon zum studieren.
Wie soll man den folgenden Sachverhalt verstehen. Es gibt viele kleine und mittlere Unternehmungen (KMU’s), welche teilweise auf den Knien zu den Banken gehen, um einen Kredit für eine anstehende Investition zu bekommen. Investitionen welche in unserem Land Arbeitsplätze schaffen und zwar im wichtigen Bereich der im ganzen Land verteilten KMU’s. Doch da scheint das Risiko viel zu gross zu sein, oder vielleicht ist es ja auch der zu erwartende Gewinn??
Andererseits höre ich dann am Abend in einer Reportage, wie die Leute in Amerika mit dem Geld umgehen. Da kriegt man einen Kredit für ein Haus, sagen wir mal so um die 200‘000 CHF und um die Risiken kümmert man sich da glaub herzlich wenig. Der im Report interviewte Mann sagte:“Naja ich zahle meine Hypothekzinsen von meiner Kreditkarte. Und wenn diese nicht mehr akzeptiert wird, hole ich mir einfach eine neue Kreditkarte. Wir nehmen das Geld solange wir es bekommen. In unserem Haushalt haben wir bereits 10 Kreditkarten“. Tja … sowas kann ja auf Dauer nicht gut gehen. Aber dann einfach so locker 10 Milliarden abschreiben …. für solche Bankgeschäfte … und gleichzeitig den Top Managern der Bank 100te von Millionen Gehalt zahlen. Sorry … da kann ich nur schreiben – da stimmt etwas nicht.

Heute am 11. Dezember als ich joggen gegangen war, sind mir dann die Gedanken erneut durch den Kopf. Es beschäftigt mich einfach. Und ich frage mich, wie im Lied von Pink: „Dear Mr President“, wie die Leute wohl einschlafen können. Irgendwie muss da ja einem das Gewissen plagen.
Im gleichen Atemzug wünschte ich mir, mehr Balance und Aufrichtigkeit in der heutigen Zeit. Ich wünschte mir, dass solche Leute kurz Inne halten und sich Bewusst werden, was sie auslösen mit welchen Entscheidungen. Balance halten und sich auch mal hinterfragen!
Ich beschloss das Geschehene und meine dazugehörigen Gedanken hier in einem Zeitfenster nieder zuschreiben. Wie der Name schon sagt, handelt es sich lediglich um einen Augenblick der Zeit mit einem Blick auf meine Gedanken.

Tuesday, 11 December 2007 19:19:32 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   |