Thursday, 06 August 2009

heute habe ich mit Stefan Gubser erneut eine Wanderung unternommen. Das schöne und warme Wetter war geradezu prädestiniert ein bisschen in die Höhe zu gehen, wo es ja auch ein bisschen kühler ist.
Wir haben uns den Schäfler, ein Berg im Alpstein Gebiet ausgesucht. Morgens kurz nach sieben ging es mit dem Zug von Rapperswil nach Herisau und von dort weiter nach Wasserauen. Wasserauern liegt auf 868 müM. Anfang führt ein steiler Weg über eine Asphaltstrasse hinauf zum Seealpsee. Der Ansteig war perfekt um sich aufzuwärmen. Nach knapp einer Stunde haben wir den Seealpsee erreicht und konnten schon das schöne Bergpanorama Richtung Säntis erblicken. Da es noch ein bisschen früh am Morgen war, was das Licht für schöne Photos nicht optimal. Aber wir waren ja auch zum Wander her gekommenh *smile*.
Von der Seealpebene ging es dann schon bald rechts Weg, steil hinauf zur Altenalp. Diese 500 Höhenmeter haben wir dann auch nach 70 Minuten erreicht. Mittlerweile befanden wir uns auf 1596müM. Dazwischen gönnten wir auch noch eine Znünipause und genossen die Aussicht auf die Seealp und das Panorama im Allgemeinen.
Doch bis zum Schäfler stand uns noch ein steiler Weg bevor. Den die Route führte eigentlich geradewegs dem Felsen entlang zum Schäfler (der Fallinie entlang). Der Weg war teilweise mit steinigem Geröll, war aber immer in steilen Passagen hervorragend gesichert. Es ist wirklich schön so zu wandern und sich sicher fühlen zu können. An den Felsen entlang, war es auch angenehm kühl, was uns den steilen Aufstieg doch einiges erleichtert hat.
Oben angelangt, staunten wir ein bisschen, da man glaubt es kaum, einige Nebelwolken die umliegenden Berge und Grate zum umgarnen drohte. Was dann binnen wenigen Minuten auch geschah. Das hatten wir nicht erwartet. Aber in den Bergen, so haben wir das nun erfahren, kann es wirklich schnell gehen und es wir auf einmal neblig und man sieht keine 50m mehr. Zum Schäfler Gibfel waren es aber nur noch wenige Meter. Um ca. 1210 erreichten wir dann den Schäfler Gipfel auf 1925 müM. Mittagszeit!! Wir verköstigten uns aus dem Rücksack, was ja irgendwie zum Wandern gehört.
Wir machten dann aber doch noch ein Abstecher zum Berggasthaus Schäfler, das wir wissen wollten, ob die Nebelschwaden sich allenfalls binnen 1 Stunde verziehen. Leider jedoch war dem nicht so. Es wurde eher dichter. Um 1330 entschieden wir uns dann für die Route zum Wildkirchli. Der Weg führte unterhalb einer Felswand entlang, wo wir auch einigen Klettern zuschauen konnten, wie sie sich den Berg hinauf zogen. Ist schon imposant zuzusehen, wie die da mit Seil und Hacken die Wände empor klimen. Nach ein bischen mehr als 1h erreichten wir dann das Wildkirchli. Das Berggasthaus Aescher-Wildkirchli ist ein beliebtes Fotosujets, da es ein Holzbau ist, welcher direkt an den Felsen angebaut ist. Eindrücklich steht es da geschützt und knapp am Felsen. Hier zu übernachten ist sicher ein Erlebnis. Vorallem wenn es denn draussen noch so richtig gewittern und blitzen würde *traumhaft*. Wir begnügten uns dann aber mit ein paar Photos, denn das Restaurant war extrem gut besucht.
Anschliessend haben wir den Weg runter zur Wasserauen in Angriff genommen. Nach der schönen Wanderung badeten wir uns noch unsere heiss gelaufenen Füsse im kalten Bergbach. Ein schöner Tag mit steilen und eindrücklichen Wegen durften wir erfahren. Ich glaube, die Alpsteingegend hat uns nicht zum letzten mal gesehen.


hier noch die Grafische Aufbereitung
und eine Bildergalerie

Thursday, 06 August 2009 20:54:26 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Wednesday, 05 August 2009

heute besuchte ich den Seilpark Gantrisch welcher sich in der Region Gantrisch (südlich von Bern) befindet. Der Park hat um 1000 Uhr geöffnet und wir waren pünktlich vor Ort.
Als erstes werden wir über die Ausrüstung instruiert und die Regeln die im Seilpark gelten. Bevor es los geht, müssen wir dies auch kurz am Lehrparcours beweisen.

Der Seilpark bietet 6 Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Wir fangen bei den leichten an und das Klettern in den Bäumen macht von Anfang an viel Spass. Passieren kann dabei nichts, wenn man sich an die Regeln hält. Man sichert sich immer mit zwei Sicherheitshacken und hat allenfalls beim wechseln der Hacken einmal nur ein Hacken für wenige Sekunden am Sicherheitsseil.
Ein Parcours führt meistens von Baum zu Baum. In den Bäumen befinden sich Plattformen an welchen man bequem stehen kann, bevor es dann auf vielfältigste Arten von Wegen, Seilen, Leitern etc. zum nächsten Baum geht.

An der höchsten Stelle befindet man sich auf der erstaunlich Höhe von 36m über Boden. Im Bild oben Rechts sieht man welche "Seil Brücke" zu dem höchsten Punkt im Seilpark führt. Manchmal kann es dabei schon vorkommen, das die Plattform am Baum ein bisschen wackelt.

Zwischen den Bäumen gibt es auch Seile, auf den man mit einem Rollmechanimus von Baum zu Baum rutschen kann. Das geht dann ganz flott und macht echt Spass. Ich glaube der längste Weg war sicher etwa 100m.

Nachdem wir die Parcours durch hatten, gönnten wir uns ein feines Mittagessen, gerade beim Eingang zum Seilpark.

Wednesday, 05 August 2009 18:44:54 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Wednesday, 29 July 2009

An diesem sonnigen Mittwoch, haben Stefan Gubser und ich eine Wanderung im Gebiet Murgsee geplant. Der Murgsee befindet sich südlich der Gemeinde Murg am Walensee. Wir haben uns entschieden per Auto nach Murg beim Walsensee zu fahren und dann noch einige km südlich ins Murgtal. Es befinden sich 2 Parkplätze im Murgtal wo man das Auto parkieren kann (Parkgebühr von 10 CHF).
Um ca. 0820 sind wir vom Parkplatz aus gestartet. Es war noch ein bisschen kalt um diese Zeit, da der Start der Wanderung im Schatten der Berge lag. So nach 30 Minuten haben wir dann aber auch schon die ersten Sonnenstrahlen ab bekommen. Der Weg geht stetig aufwärts und ist zum teil sehr steinig. Aber imme rnoch nicht zu steil für ein Quad. Konnten wir doch gerade erleben, wie die Wirtin vom Murgsee Berggasthaus ihre Waren mit dem Quad den unglaublich steilen Weg hinauffuhr. Das braucht einiges an Übung und Mut, diesen Weg zu fahren.
Nach ein bischen mehr als 1½ Stunde, haben wir dann eine Znüni Pause eingelegt. Ein schönes Plätzchen am Bach fand sich schnell. An schöner Lage mit Bach, grossem Felsen und vielen weidenden Kühe, war das schon ein perfektes Picknick. Unterhaltung boten die Kühe. Die Kühe sind effektiv gute Kletterer. SIe suchen sich die saftigsten Gräser auf den Felsen und überqueren auch Bäche. Teilweise scheinen sie dann aber erstaunt zu sein, wenn sie merken wie tief der Bach, oder weit der Sprung vom Fels zur Wiese ist.

Nach der Stärkung waren wir auch schon bald beim Murgsee auf der Hochebene. Am Murgsee befindet sich ein Fischrestaurant und mann kan auch selber die Fische glauch am Murgsee fangen. Die Vegetation ist völlig naturbelassen und sehr schön.
Danach ging es weiter zum Murgseefurgel (auf ca. 1985müM) was ca. eine ½ Stunde dauerte. Dort angelangt gönnten wir uns zum Mittagessen ein kühles Bier für das erste Ettapenziel. Während dem wir die Aussicht bestaunten, beschlossen wir, die Wanderung noch zum Schwarzstöckli auf 2385 müM. zu erweitern.

Der Weg zum Schwarzstöckli ist für gute Bergwanderer beschrieben. Der Weg selber ist zum teil sehr steinig und führt auch unterhalb des Felsens über eine  geröllige Strecke. Hat man jedoch die zusätzlichen 400 Höhenmeter hinter sich gelassen, wird man mit einer schönen rundum Aussicht belohnt. Nachdem wir uns ins Gipfelbuch eingetragen haben, ging es dann den gleichen Weg zum Murgseefurgel Murgseefurgel hinab.

Vom Murgseefurgel waren es dann nochmals 3 Stunden zum laufen bis wir wieder beim Startpunkt angelangt waren. Unterwegs gab es viel schönes zu sehen. So erstaunten mich immer wieder die roten Steine in den Wasserbächen. Die Bäche sind meistens sehr flach und laden geradezu zum Füsse baden ein. Aber Achtung .. das Wasser ist eiskalt.

Grafische Aufbereitung der Tour (GPS Daten)

Murgsee

Wednesday, 29 July 2009 19:06:07 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Thursday, 23 July 2009

das wollte ich schon immer mal live erleben. Heute hat es geklappt und ich konnte das Tattoo in Basel live sehen. Und Glück war auch noch im Spiel, den das Wetter hat den Regen ab 2200 Uhr eingestellt gehabt. Tja wenn Engel reisen *smile*. Diverse Gruppen gaben das Beste bei Ihren Vorstellungen. Am besten gefallen haben wir natürlich die Top Secrets aus Basel mit ihrer spektakulären Aufführung, sowie die Gruppen mit dem schottischen Dudelsack. Die Klänge lassen einem des öfteren eine Gänsehaut kriegen - zumindest bei mir.

Nach der Aufführung gab es rund um die Kaserne noch viele Stände wo man sich verköstigen konnte. Alles in allem ein gelungener Anlass.

Wem "Top Secrets" nichts sagt, der schaut am besten mal hier nach: Top Secret Drum Corps Edinburgh Military Tattoo 2006

PS: Ich glaube am 6.September soll die Show im SF1 zu sehen sein.

Thursday, 23 July 2009 13:53:09 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Monday, 20 July 2009

Am Montag stand uns der härteste Tag bevor. Mit 1765 Höhenmeter und eine Distanz von 79 km, lag der Weg von Livigno - Passo di Valle Alpisella - Döss Radond - Pass da Costains nach Suol bevor. Bei sonnigem Wetter starteten wir zeitig kurz nach 0800 Uhr. Der erste Teil war uns als ziemlich unbequem in Erinnerung. Haben wir doch diesen Teil der Route bereits 2007 in umgekehrter Fahrtrichtung absolviert haben. So mussten wir das Bike im Valle Alpisella während ca. 20 Minuten vor uns her stossen. Nach überqueren von 2 kürzeren Schneefeldern konnten wir dann aber die Abfahrt zum Stausee geniessen.

Nach dieser Teilstrecke stand dann ein weiteres Highlight unmittelbar vor uns. Übder den Singletrail durch das Val Mora haben wir uns ja schon lange gefreut. Eine abenteuerliche Streck dem Fluss entlang.
Danach ging es über einen schönen angenhm stetig steigend Fahrweg zum Döss Radond durch eine schöne Berglandschaft. Es war leicht fest zustellen, das nicht nur wir die Idee hatten heute an diesem sonnigen Tag eine Biketour zu machen. Es kamen uns viele Biker entgegen.


Das nächste Teilziel lag nun mit Fuldera vor uns und wir konnten eine rasante Talfahrt von (2234müM) nach Fuldera (1635müM) geniessen. Unterwegs wurden wir von einem grossen Alpaufzug aufgehalten, welcher vermutlich knapp 100 Kühe lang war. Um ca. 1230 machten wir eine kurze Pause in Tschierv. Im Wissen das wir noch mehr als 600 Höhenmeter vor uns hatten, gönnten wir uns keine 30 Minuten Pause.

Der Anstieg nach Lü war sehr kräfteraubend und man spürte nun, dass die Beine schon 1000 Höhenmeter geleistet haben. Auch in dieser Zeilstrecke mussten wir das Bike kurzzeitig stossen, bevor wir den höchsten Punkt am Pass da Costains erreichten (Photo Rechts).

Hier klicken für diverse Panoarma Photos der Biketour

Und hier noch ein Filmchen als wir durchs Val Mora gefahren sind MOV01711.MPG (41.37 MB)

Monday, 20 July 2009 22:36:41 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 

Am Sonntag starten wir die Tour erst um 1000 Uhr. War es doch erst 4° warm als wir zum Frühstück gegangen sind. Aber eigentlich waren wir doch guten Mutes, da die Sonne schon mal zusehen war.

Der Weg am zweiten Tag führte uns von Pontresina via Val de Fain und La Stretta nach Italien und dann noch nach Livigno. Der höchste Punkt "la Stretta" mit 2476 müM., liess dabei die Vermutung zu, dass wir dabei auch mit Schnee rechnen müssen. Rundherum war es dann auch teilweise weiss und wir mussten auch mal ein Schneefeld von ca. 100m überqueren.

Der Weg war aber trotzdem sehr schön und der Schnee rundherum liess einem die Natur noch näher erleben. Auch das geschützte Edelweiss konnten wir gleich am Wegrand finden.

Nachdem der höchste Punkt erreicht war, mussten wir das Bike über ca. 300 Höhen Meter stossen. Der Weg war zu steil zum fahren, mit Geröll versehen und desöftern zu einem Bach geworden.

Eine weiteres tolles Erlebnis war, das ich zum ersten Mal ein Murmeli in der Natur gesehen habe. Es viel mir auf, als bereits zum 2ten Mal ein Pfiff durch den Hang erklungen ist. Und husch sah ich das Murmeli zu seinem Höhleneingang huschen. Und dort beobachtete es uns ganz genau - was wir machten.

 

Monday, 20 July 2009 22:01:43 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Saturday, 18 July 2009

Am Samstag dem 18. Juli war der Start unserer Zweiländertour geplant. Allerdings hat das schlechte Wetter, mit Schnee bis 1500 müM., uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir konnten nicht wie heplant in Scuol noch Pontresina starten. So entschieden Stefan Bernet und ich, mit dem Zug nach S-Canf zu fahren und lediglich einen Teil zu absolvieren. Das gute daran war, wir hatten lediglich knapp 2 Stunden im Regen und bei ca. 8° zu fahren. Für diese Strecke haben wir alles angezogen was wir bei uns hatten.

Saturday, 18 July 2009 21:44:23 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Friday, 10 July 2009

Immer wieder mal gibt es etwas in der Weite des Internets, was einem ein Schmunzeln ins Gesicht bringt. Heute hat mir Ralph so ein Link gegeben, welcher eventuell auch anderen ein Schmunzeln schenkt. Okay ... vermutlich wird der Link eher den männlichen Netcitizens ein Schmunzeln entlocken. Aber am besten einfach mal ausprobieren :o)

http://cyborg.namedecoder.com oder dann für Romantiker eher diese WebSite http://sexy.namedecoder.com

 

Fun
Friday, 10 July 2009 18:09:45 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Saturday, 13 June 2009

kurzfristig haben Benno, Urs und ich uns entschlossen, an diesem Samstag Morgen die Amdner Höhi ein zweites mal unter die Räder zu nehmen. Das letzte mal, als wir diese Tour gemacht haben, muss sicher schon 4 Jahre hinter uns liegen.
Um 0730 bin ich in Jona los gefahren. Das Wetter war anfangs ein bisschen bewölkt, die Prognosen aber liessen mindestens 27° erhoffen. Um 0900 Uhr stiess dann Benno beim Restaurant Bildhaus ebenfalls zu uns. Danach geniessten wir die Abfahrt auf der alten Rickenstrasse weiter Richtung Ebnat-Kappel. Bevor wir in die Steigung zur Amdner Höhi in Angriff nahmen, machten wir noch eine Pause im Restaurant und stärkten uns mit einem feinen Toggenburger Nussgipfel. Dann aber hiess es, von 900 müM. den Anstieg auf 1537 müM. hinter sich zu bringen. Urs und Benno erwiesen sich als äusserst fit beim Anstieg. Ich musste hart kämpfen bis ich endlich auch die Amdner Höhi erreicht hatte.
Nach einer kurzen Photopause ging es dann auf einer rasanten Abfahrt Richtung Weesen. Dort gab es zum Mittagessen Spaghetti Carbonara. Noch lagen aber 30km vor mir, bevor ich Zuhause war. Wie immer erwies sich die Strecke der Linth entlang als sehr heimtükisch. Viel Gegenwind und lange geraden.

Dinstanz: 93.8 km
Fahrtdauer: 6h

Graphische Aufbereitung mit GPS Daten zur Strecke Amdner Höhi

Tour Route als Grafik AmdnerHoehi_Route.jpg (712.28 KB)

Panorama Bilder

 Pano_AmdnerHoehikl.jpg (432.76 KB)

 Pano-Walensee_kl.jpg (361.33 KB)

Saturday, 13 June 2009 12:51:54 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   |