Saturday, 01 January 2011

Am Neujahrstag starten wir erneut unsere Tour um 1000h. Das Ziel der Tour ist der Rote Totz (2848m) und danach das Ende der Tour Kandersteg. Wir werden erneut mit einem strahlen blauen Himmel belohnt (tja wenn Engel reisen *smile*). Schon nach wenigen Minuten laufen wir im Sonnen bestrahlten Hang hoch Richtung Roter Totz. Heute scheinen wir die einzigen zu sein, die diesen Weg einschlagen. Lediglich eine Gruppe kreuzt unseren Weg ganz zu Anfang. Nach 100 Minuten Laufzeit erreichen wir den Roten Totz und geniessen dessen Panoramasicht. Ein Schluck Tee zum aufwärmen und anschliessend geht es weiter. Beim Abstieg zum Tällisee geniessen wir den tiefen Pulverschnee und die schön verschneite Landschaft.
Um 1245h rasten wir und verpflegen uns. Danach laufen wir Richtung Schwarzgrätli. Wir entscheiden uns dann aber in der Gruppe, nicht den Weg über das Schwarzgrätli zu nehmen, da es zu gefährlich wäre, respektive die Überquerung des Grades in 2er Gruppen aus Sicherheitsgründen, zuviel Zeit in Anspruch nehmen würde. So entschliessen wir uns via Üschental nach Kandersteg zu laufen.
Der Weg führt uns dabei über einen steilen Abhang, welcher auch noch durch den schlecht haltenden Schnee erschwert wird. Wir meistern jedoch alle auch diese Stelle und sind dann froh, als es wieder eben voran geht. Um ca. 1715h kommen wir bei der Luftseilbahn Kandersteg Sunnbüel an.

Eine fantastische Tour, welche man nur weiter empfehlen kann geht zu Ende. Und wir freuen uns breits auf die Nächste ;-)

Start: Lämmerenhütte (2502m)
Strecke: 16.0 km
Total Aufstieg: 379m 853m (GPS Messung)
Total Abstieg: 1669m 2164m (GPS Messung)
Höchster Punkt: 2848m
Tiefster Punkt: 1195m

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Bildergallerie gibt es hier
Einen kleinen Video gibt es hier
Google Earth KMZ Datei Wildstrubel_01.kmz (99.68 KB)

Saturday, 01 January 2011 00:01:08 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Friday, 31 December 2010

Um 1000h starten wir unsere Silvester Tour von der Lämmerenhütte aus. Das Wetter ist auch am 2 Tag wolkenlos und uns erwartet ein Supertag. Wir haben den Klettergurt angezogen, da die heutige Tour uns über ein Gletscherfeld führen wird. Nach einer halben Stunde befinden wir uns auch schon vor demn Einstieg und wir werden vom Bergführer mit einem 2m Abstand am Seil mittels 2 Karabiner gesichert.
Wir laufen im Zick-Zack Richtung Wildstrubel hoch auf 3245m. Wir traversieren teilweise über den Gletscher oder stechen in der Falllinie empor. Wir sind nicht alleine unterwegs. Skitourengänger und noch weitere Schneeschuh Gruppen kraxeln den Berg hoch. Es ist streng, aber wir werden mit glitzernden Schneekrsistallen und einem wolkenlosen Panorama belohnt. Wir steigen in einem gemütlichen Tempo hoch. Die Temperatur wird kühler und der Wind stärker, je näher wir dem Gipfel kommen.
Um 1315h erreichen wir den Gipfel. Wir geniessen den Rundumblick und suchen ein Plätzchen für's Mittagessen. Im Rucksack dabei habe ich Brot, ein Salsiz, Käse und ein bisschen Schokolade. Natürlich auch den am Morgen gefassten Marschtee von der Lämmerenhütte. Nach 1h Pause machen wir uns wieder auf den Rückweg. Auf dem Rückweg splittet sich die Gruppe in 2 Teile. Die eine Gruppe besteigt noch das Lämmerenhorn bis zum Gipfel, da wir diesen am Vortag ja nicht ganz nach oben bestiegen haben. Und die 2te Gruppe geht direkt zurück zur Hütte. Ich und Manu schliessen uns der 2ten Gruppe an und gehen direkt zur Hütte. Um 1545h treffen wir dort ein. Leider ist aber zu der Zeit die Hütte bereits im Schatten. Macht aber nichts! Denn wir freuen uns, ohne Stress umzuziehen zu können und den feinen Hüttenkaffee zu geniessen.
Bis zum Nachtessen, welches um 1830h serviert wird, vertreiben wir uns die Zeit mit Jassen. Beuter und Schieber spielen wir bis der Tisch gedeckt wird. Das Silvester Menu startet mit einer feinen Suppe, einem Salat, einem Risotto, Schinkli und Bohnen. Zum Dessert gibt es Vanilie Eis mit Birne an einer "Beerensauce". Um 0000h ist unsere Gruppe noch wach und wir stossen an, auf das neue Jahr 2011.

Start: Lämmerenhütte (2502m)
Strecke: 10.53km
Total Aufstieg: 754m 949m (GPS Messung)
Total Abstieg: 754m 937m (GPS Messung)
Höchster Punkt: 3245m
Tiefster Punkt: 2502m

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Friday, 31 December 2010 23:11:09 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Thursday, 30 December 2010

Unsere Tour beginnt um ca. 1150 auf dem Gemmipass auf 2350 müM. Um auf den Gemmipass zu kommen, haben wir die Luftseilbahn von Leukerbad aus genommen. Vor uns liegt nun der Weg zur Lämmerenhütte. Der Weg führt uns über den Lämmerenboden zur Lämmerenhütte. Beim Aufstieg zur Lämmerenhütte überraschte uns noch ein Passage (Lämmerengrad), welche eng und steil dem Fels entlang führte. Hier war Trittsicherheit gefordert, wenn auch eine Stelle mit einem Stahlseil "entschärft" wurde. Nach 1 3/4h erreichen wir die Lämmerenhütte. Da wir unseren Rucksack für eine 3 Tagestour bepacken mussten, können wir nun einige Sachen in der Hütte lassen und nur noch den Tagesrucksack mit uns tragen für das Lämmernhorn.
Anschliessend führt uns die Tour Richtung Lämmerenhorn. Unterwegs erklärt uns der Bergführer Jürgen die Gegend und die Beschaffenheit des aktuellen Schnees. Der Graupel Schnee lässt sich nicht zu einem Schneeball formen, was in gefährlich macht, erfahren wir. Ebenfalls kriegen wir eine kleine Lektion in der Bedienung des LVS (Lawinenverschüttetensuch) Gerätes. Wir erfahren etwas über die verschiedenen Einstellungen und die Feldlinien, welche uns in einer Bergung anzeigen, wo der Verschüttete zu suchen ist. Alles sehr interessant, aber auch sehr kalt -zu kalt. Die Fortgeschrittene Zeit lässt uns dann auch nicht mehr ganz zum Lämmernhorn aufsteigen. Wir entscheiden uns die letzten Höhenmeter zum Lämmerenhorn nicht mehr zu machen, sondern zurück zur Hütte zu laufen. Gegen 1745h treffen wir dann in der Hütte ein und freuen uns auf das Abendessen. Zum nachtessen gibt es Kartoffelstock, Blaukraut und Voressen. Natürlich fehlt auch der Dessert mit Fruchtsalat nicht *smile*.

Start: Gemmipass (2350m)
Strecke: 10.5 km
Total Aufstieg: 487m 813m (GPS Messung)
Total Abstieg: 284m 615m (GPS Messung)
Höchster Punkt: 2752m
Tiefster Punkt: 2250m

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Thursday, 30 December 2010 21:41:04 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Saturday, 25 September 2010

Vom 29. August bis zum 25. September verbrachte ich meine Ferien in Namibia. Die gesammelten Eindrücke habe ich für alle Interessierten in Tagebuchform festgehalten. Die einzelnen Tagesziele und Tagesrouten sind notiert und geben einen guten Eindruck davon, wie man das Land in 26 Tagen kennen lernen kann. Wer es genau wissen will, kann sich auch die GPS aufgezeichneten Routen im Google Earth anzeigen lassen.

Die Photogallery zur Reise lässt noch ein bisschen auf sich warten. Schaut regelmässig vorbei, so verpasst ihr diese nicht.

Viel Spass beim lesen!!

Hier gehts zum Tagebuch!!

Saturday, 25 September 2010 19:12:40 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Friday, 27 August 2010

Einfach bezaubernd gemacht!! Ich hoffe es gibt den Trailer bald mit umgekehrtem Vorzeichen :).
Naja ein bisschen Fine tunning ist da aber schon noch nötig *smile*.


Java 4-Ever - Streaming

Friday, 27 August 2010 17:47:38 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Monday, 09 August 2010

Heute sind wir zeitig unterwegs, da wir am Abend den Bus um 1629h in Parpan erwischen wollen. Um 0820h radeln wir bereits von Davos Richtung Frauenkirch. Das Wetter ist wie prognosdiziert sehr schön. Allerdings ist die Temperatur eher noch ein bischen kühl. Der Windbreaker mag man locker aushalten. Damit wir nicht zu sehr im Schatten fahren müssen, machen wir noch einen kleinen Umweg über den Hitzboden. Danach geht es wieder der Strasse entlang. Wir haben uns entschlossen, nicht den Weg über Monstein zu nehmen. Da es am Vortag noch geregnet hat, vermuten wir, das die Wege noch nicht trocken sind.
Bei der Talabfahrt, verpassen wir leider den Abzweiger zur Zügenschlucht und fahren darum durch den doch knapp 3km langen Tunnel *grrrr. Naja es waren einfach keine Schilder zu erkennen. Als wir dann hindurch waren, mussten wir uns erst wieder neu orientieren. Zum Glück fanden wir dann auch wieder den schönen Biker-Weg ;-). Wir fuhren ein Stück zurück und konnten den Weg in der Zügerschlucht trotzdem noch geniessen (Video Zügerschlucht). Es ist sehr eindrücklich in dieser Schlucht und die Wassermassen tosen geradezu.
Der Weg führt anschliessend über eine Treppe tiefer in die Schlucht, bevor ein einmaliger Singletrail (Video Bärentritt) nach Station Wiesen führt. Es ist ein Genuss den Weg mit dem Bike zu erkunden. Es sollte aber nicht der einzige erlebnisreiche Singletrail bleiben heute!!

In Station Wiesen angelangt, merkte ich erst, dass genau hier die Räthische Bahn über das bekannte , malerische Viadukt fährt. Unser Weg führte zu meinem erstaunen sogar über diese Brücke zum anderen Ende der Schlucht. Fahren darf man allerdings nicht, sondern das Bike muss man über die Brücke stossen.
Auf der anderen Seite angelangt, erwartete uns bereits erneut ein Singletrail. Der Weg führt uns nun zum Schönboden. Echt ein Erlebnis, diese schönen Trails in unmittelbarer Nähe. Die Anstiege sind nicht zu steil und es geht flott weiter. Im Schönboden angelangt, machen wir eine kurze Essenspause bei der Feuerstelle, welche von der Schweizer Familie gesponsert wurde.
Unsere Bikerkarte zeigt uns nun an, das wir kurz nach dem Schönboden abzweigen sollen und der Weg zum Fluss Landwasser führt. Diesen nehmen wir dann auch. Es ist ein eher steiler Weg hinab Richtung Fluss. Als wir dann den Fluss überqueren und weiter fahren wollen, müssen wir feststellen, dass der Weg unterbrochen ist. Es ist uns nicht möglich die Felsabsturzstelle zu überwinden. Somit müssen wir wegen ca. 15m unterbrochenem Weg, wieder zurück zum Schönboden. Tja... das muss man sportlich sehen und es als Trainingseinheit abbuchen *smile*.
Oben angelangt, setzen wir unseren Weg fort und visieren Filisur an. In Filisur angelangt führt uns nun der Weg bis nach Tiefencastel dem Fluss Albula entlang. Der Weg ist bis Surava ein breiter Kiesweg. Danach zeigt die Bikerkarte jedoch einen weiteren Singletrail an auf der linken Seite des Flusses Albula, welchen wir auch nehmen.
In Tiefencastel auf ca.840m angelangt, haben wir 2/3 der Strecke zurück gelegt. Nun führt uns der Weg via Alvaschein nach Lenzerheide auf 1551m. Also mehr als 700 Höhenmeter haben wir nun vor uns. Für mich ist es mittlerweile eigentlich schon eher zu heiss. Aber was soll's, wir wollen ja heute noch Parpan erreichen. Wir entscheiden uns für eine Route, die grösstenteils durch den Wald führt. Dazu müssen wir in Alvaschein die normale Strasse verlassen und über Anfangs einen Forstweg und danach einen Bergwanderweg fahren. Fahrbar ist dabei nicht alles, aber dafür im Schatten. In Tschiidains kommen wir dann vom Bergwanderweg wieder auf einen normalen Fahrweg. Nun sind es nur noch ca. 8km via Lenzerheide nach Parpan.

Rechtzeitig um ca. 1545 erreichen wir das Hotel Alpina. Unsere Grischatrail Tour haben wir erfolgreich mit viel Spass und tollen Eindrücken geniessen dürfen. Nichts davon möchte ich missen. Bin gespannt wohin uns die nächste Tour führt!!

Fahrtdauer Davos-Parpan: ca. 5h 17 min
Distanz: ca. 57.1km
Höhendifferenz: ca. 1600m

Tag_3_Hoehenprofil.png (54.58 KB) oder zur Photo Gallery Etappe 3 oder
als KML in Google Earth oder auf  www.gpsies.com

Monday, 09 August 2010 21:26:23 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 08 August 2010

Sonntag Morgen, um 0920 fahren wir los, nachdem wir fein und reichlich gefrühstückt haben. Erneut werden wir von leichtem Regen begleitet. Tja, aktuell zeigt sich der Himmel ziemlich bewölkt. Wir sind aber guter Dinge und geniessen die Abfahrt nach Langwies. Im Dorfkern angelangt, bemerken wir den Banner welcher über der Strasse hängt. Zu lesen ist da:"Strassberg Sunntig 8.August". Wie wir später erfahren, ist die Strasse zum Bergdorf Strassberg, alle 2 Jahre für den öffentlichen Verkehr frei gegeben. Normalerweise ist die Strecke nur mit einer Bewilligung befahrbar.
Der Weg führt über einen tadellos asphaltierten Weg hoch zum Dörfchen Strassberg, dann weiter auf einem Kiesweg zum Dunnapass. Der Dunnapass liegt auf 2112m auf dem Höchsten Punkt unserer Tour.
Unterwegs werden wir noch höfflich gefragt, ob wir nicht gerne einen Tee haben möchten. Drei Kinder haben am Streckenrand ihr "Kräuterlädeli" aufgemacht und bieten uns kalten oder warmen Tee an. Die Kräuter mit welchem sie den Tee gemacht haben, haben sie selber gesammelt. Wir entscheiden uns für das grosse Glass Tee, in meinem Fall ein Brennesseltee, welcher zu 50 Rappen angeboten wird. Natürlich lassen wir uns nicht Lumpen und bezahlen den fleissigen Kindern das X-fache des verlangten.
Kurze Zeit später erneut ein Beizenstopp. Diesmal machen wir halt im Dunnabeizli. Eine kleine Alphütte lädt den durstigen Wanderer oder Biker zum Durschtlöschen oder auf einen Imbiss ein. Wir entscheiden uns auch für einen Boxenstopp. Mittlerweile strahlt die Sonne auch über die ganze Landschaft. Kurz bevor wir abfahren, kommen auch noch die Apfeltaschen und Mandelgipfel frisch aus dem Backofen. Tja .. erneut kann ich nicht wiederstehen und gönne mir einen Mandelgipfel. Mmmh .. exzellent!!
Unser Weg führt uns dann noch am Grünsee vorbei und kurz darauf sind wir auch schon auf dem Dunnapass. Das Wetter zeigt sich mittlerweile schon wieder ein bisschen bedeckt. Es ist auch bereits 1300 Uhr.
Unsere nächsten Kontrollpunkte sind Schifer und Serneuser Schwendi welche wir passieren. Der Weg führt über schöne Singeltrails hinab und anschliessend wieder hoch. Unterwegs verfahren wir uns einmal leicht und "schenken" uns noch zusätzlich 150 Höhenmeter ;-).
Danach legen wir die noch verbleibenden ca. 10km nach Davos zurück, vorbei an der SBB Haltestelle Davos Laret. Der Anstieg zum Wolfgang ist mir gut in Erinnerung geblieben, da ich diesen ohne vom Rad zu steigen bewältigt habe. Ich denke da kann ich schon ein bisschen stolz sein, denn der eine Abschnitt ist echt mega-steil!!

In Davos angekommen, freuen wir uns die Zimmer im Sheraton Hotel zu beziehen. Das 4-Sterne Hotel lässt keine Wünsche übrig und wir schauen, das wir so schnell wie möglich wieder in saubere Klamotten kommen um nicht zu arg aufzufallen *smile*.

Fahrtdauer Arosa-Davos: ca. 4h 33 min
Distanz: ca. 40.5km
Höhendifferenz: ca. 1350m

Tag_2_Hoehenprofil.png (49.95 KB) oder zur Photo Gallery Etappe 2

Sunday, 08 August 2010 21:34:09 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Saturday, 07 August 2010

heute ist der erste Tag unserer Biketour. Das Wetter ist noch ein wenig bewölkt und ein feiner Regen fällt vom Himmel. Trotzdem schwingen wir uns auf das Rad und nehmen den Weg nach Arosa unter die Räder. Wir, dass heisst Stefan Bernet und ich.
Der Weg führt uns als erstes auf das Churer Joch (2020m). Die Steigung ist sehr angenehm und lässt einem auch ab und zu wieder durchschnaufen. Ebenfalls ist die asphaltierte Strasse bis zum Joch bestens zu fahren. Unterwegs bestaunen wir das schöne Panorama. Das es viel geregnet hat in den letzten Tagen, sieht man sofort. Immer wieder gibt es kleine Wasserbäche die über die Strasse fliessen. Unterwegs fallen uns auch einige Esel auf, welche friedlich in der Wiese grasen und ruhen.
Auf dem Joch angelangt, spazieren wir noch einige Meter zu den Steinfelsen auf dem höchsten Punkt des Jochs, um die Aussicht rundherum zu geniessen. Sofort fallen auch die "angezuckerten" Bergspitzen auf, da es bis vor kurzem noch Schnee bis ca. 2100m gegeben hat.
Nach einer kurzen Photosession geht es weiter zum Hühnerchröpf. Nochmals eine kleine Steigung die wir zu bewältigen haben. Auf dem Weg zu Hühnerchröpf, wird meine Fahrt noch durch ein ungewöhnliches Geräusch unterbrochen. Ein ziemlich grosser Stein rollte den Hang hinunter auf mich zu. Oberhalb des rollenden Steins ist auch ersichtlich, wer den Steinschlag ausgelöst haben muss. Eine Kuh scheint der Grund dafür zu sein. Voller Aufmerksamkeit, überwache ich den Fall des Steines. Ich flüchte einige Meter zurück. Dann stelle ich fest, das der Steinbrocken zwischen einem anderen Fels und einem Busch zum Stillstand gekommen ist. Brrr ... nochmals alles gut gegangen.
Nach ca. 45 Minuten, in dem kleinen "Dörfchen" Farur, konsultieren wir unsere Karte. Eine Abfahrt nach Tschiertschen steht uns bevor. Nach ca. 15 Minuten haben wir die 500 Höhenmeter auch schon hinter uns gelassen und ein erneuter Anstieg steht bevor. Nächstes Etappenziel ist die Ochsenalp auf ca. 1934m.  Da der Weg teilweise zu nass und zu steil ist, müssen wir ab und zu das Bike stossen. Dort angekommen gehen wir auch gleich weiter, da die Alpwirtschaft bis auf den letzten Platz besetzt ist. Wir fahren weiter und machen ein Päuschen beim "Rot Tritt", nicht weit entfernt vor Arosa. Mittlerweile ist es 1400 Uhr und das Ziel Arosa ist nicht mehr allzuweit entfernt. Da wir gut im Zeitplan sind, entschliessen wir uns noch auf einen "Moscht" in der Carmenahütte (2130m).
Danach erneut eine Abfahrt von mehr als 500 Höhenmetern nach Arosa. Auf uns wartet bereits das Hotel Valsana. Nachdem wir unsere Bikes gereinigt und wir frisch geduscht waren, gönnten wir uns einen Cocktail zur Belohnung.

Fahrtdauer Parpan-Arosa: ca. 4h 36 min
Distanz: ca. 37.1km
Höhendifferenz: ca. 1450m

Tag_1_Hoehenprofil.png (52.62 KB)  oder zur Photo Gallery Etappe 1

Saturday, 07 August 2010 20:24:41 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Saturday, 03 July 2010

Heute fand unsere Tour im Glarnerland statt. Der Wetterbericht hat uns einen sehr warmen tüppigen Tag vorausgesagt. Eigentlich nicht optimal, aber wir dachten das es ab einer gewissen Höhe dann auch ein bisschen kühler sein wird.
Die Tour führte von Näfels zum Obersee, weiter zum Lachengrad. Von diesem höchsten Punkt der Tour (1814müM) aus, ging es dann zum Klöntalersee bergabwärts dem See entlang und danach zur Kantonshauptstadt Glarus.

Die ersten 2 Stunden der Tour fuhren wir auf einer asphaltierten Strasse. Danach ging es über eine Kiesel/Schotterstreasse weiter Richtung Lachengrad. Leider konnten wir auch auf der Kiesstrasse nicht immer fahren. Entweder war es zu steil, hatte es zu viel Schotter oder dann fehlte die Kondition ;-). So mussten wir ca. 200 Höhenmeter das Bike schieben und den letzten Teil noch besser buckeln. Oben angelangt, schlug dann auch das Wetter um und ein Regenschauer begleitete unsere Fahrt ins Tal.

Nichts desto trotz hat die Tour spass gemacht. Von einem Tal in ein anderes über einen Grad zu fahren macht halt einfach Spass.

Insgesamt waren wir 5 Stunden unterwegs und haben ca. 1400 Höhenmeter auf 38 km hinter uns gebracht.
Wer es genauer wissen will, schaue sich die grafische Aufbereitung der Tour an.

RetoPass.jpg (52.32 KB), StefanPass.jpg (52.34 KB)>
Saturday, 03 July 2010 19:51:38 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   |