Saturday, 11 August 2012

Heute möchte ich euch mit einer Website bekannt machen, die ihr vielleicht noch nicht kennt. Es handelt sich um eine Website namens http://www.kiva.org/. Diese Non-Profit Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, auch ärmeren Leuten die Möglichkeiten zu geben, sich Geld zu leihen und ihre persönliche Situation dadurch zu verbessern. Das interessante darin ist, dass man mit wenig Geld relativ viel bewirken kann. Und genau das Wörtchen relativ möchte ich dabei heraus streichen.
Doch eins nach dem anderen. Wie schon beschrieben geht es darum, jemandem einen kleinen Betrag zu leihen - typischerweise sind das meistens 25$. Derjenige der das Geld bekommt, investiert dies in sein Vorhaben und man bekommt den ausgeliehenen Betrag in der abgemachten Frist wieder zurück bezahlt. Das klingt nun natürlich noch nicht nach einem Hammer Argument so was überhaupt zu tun. Stimmt, aber was man dabei schnell vergisst ist, dass das Geld welches ich investiere, die 25$ also, in einem anderen Erdteil viel mehr zu bewegen vermögen als zB. hier in der Schweiz.
Dazu folgendes Beispiel:
In Peru in einem Dörfchen baut ein Bauer Kartoffeln für sich an. In erster Priorität macht er das um seinen Eigenbedarf zu decken. Nach vielen Wochen erntet er diese und verkauft den Überschuss (dank guter Ernte) in seinem Dorf. Natürlich ist seine Kundschaft bei seinem Dorf nicht gerade gross, machen die ja unter Umständen genau das Gleiche. Hätte er nun die Möglichkeit sich einige Körbe zu kaufen, so könnte er diese mit seinem Esel in das nächst gelegene Dorf, oder die nächst grössere Ortschaft transportieren um dort seine Waren zu einem guten Preis weiterverkaufen. Hätte er also nur diese paar Körbe, würde sich seine Lebenssituation relevant verbessern.

Die Frage ist nun also, kann ich 25$ eine Zeit lang ausleihen, um auf einem anderen Flecken dieser Erde jemandem helfen seine Lebenssituation zu verbessern. Ich habe für mich die Frage mit Ja beantwortet. In den letzten 3½ Jahren konnte ich so bereits 27 Menschen helfen. Meine Startinvestition von 200$ ist immer noch da und hat bestimmt einen grösseren Effekt erzielt als andere 200 CHF auf meinem Bankkonto ;-).

Ach übrigens, es macht auch viel Freude anderen Leuten zu helfen!!

Konnte ich Dich neugierig machen??
Hier der Link zu http://www.kiva.org/
Hier der Link mit meiner Referenz http://www.kiva.org/invitedby/retothek

 

Saturday, 11 August 2012 09:04:23 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 15 July 2012

Diese Wochenende habe ich mir das neue Spiel Amazing Alex von Google Play runter gelanden. Es handelt sich dabei um den Nachfolger von Angry Birds. Ich habe mir die HD Version gekauft, da ich es auch auf meinem Galaxy Tab 7.7 ansehen wollte.

Das Spiel gefällt mir sehr. Wer Crazy Machines kennt, wird diese Version auch sehr schnell mögen. Kurzum, es geht in dem Spiel darum, Gegenstände geschickt zu platzieren um eine geforderte Aufgabe zu erfüllen. Dabei spielt die Physik der Gegenstände eine grosse Rolle. Natürlich spielt das Timing in einigen Leveln ebenfalls eine grosse Rolle.

Die Gratis Version lässt einem die ersten 16 Level spielen. Es zeigt aber wirklich nur gerade einen kleinen Ausschnitt was dann noch kommt. Man staunt immer wieder bei der Lösungssuche, was sich für nette Lösungen ergeben. Um euch "gluschtig" zu machen, hier ein kleines Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=nE-sh9sJjtc

Sunday, 15 July 2012 22:11:23 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Monday, 25 June 2012

10! = 6 Wochen = 3'628'800 Sekunden

Wer es nicht glaubt, schaut sich am besten das Video an ;-).

 

Monday, 25 June 2012 18:35:04 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 24 June 2012

Vor enigen Tagen habe ich das Spiel Bravesmart auf mein Tablet Galaxy 7.7 und HTC One X geladen. Und ich darf euch mitteilen, dass Spiel ist echt abwechslungsreich und hat grosses Suchtpotential. Meiner Meinung nach ist es interessanter als Angry Birds und verlangt viel Aufmerksamkeit.

Ziel des Spiel ist es, Resourcen zu sammeln und die gesammelten Resourcen so beieinander liegen zu haben, dass man aus Dreien die nächst grössere Resource bauen kann. So ergeben 3 Bretter eine Holzhütte, 3 Holzhütten ein Haus, 3 Häuser ein Speicher und aus 3 Speicher ergeben sich letztendlich ein Schloss. Oben Recht ist immer beschrieben, was im aktuellen Level gerade zu "bauen/erreichen" ist. Nebst dem Holzfäller gibt es auch noch Steinmetze und Metallsammler. Diese Sparten werdne im Spiel Clans genannt. Was ja auch passend ist, da das Spiel im schottischen Norden spielt.

Obwohl das Spiel bereits mit diesen Element ungemein viel bietet, gibt es noch mehr zu sammeln. Den im weiteren Spielverlauf wird das Spielfeld immer wieder mal von Schafen oder Rindern besiedelt. Diese stehen dann unmotiviert herum und machen den Resourcen Sammlern das Leben schwerer. Mit ein bisschen Geduld lassen sich aber auch diese zu Dreien gruppieren und wie man im Bild oben Links sieht, auch zu Geld umwandeln. Aber schaut es euch doch selber an.

Für mich ist es ein Hammerspiel mit grosser Suchtgefahr. Für denjenigen der erst startet sei noch erwähnt, dass die 3 Aktionen (am unteren Bildschirmrand sichtbar) Undo, Gewicht und Hammer nicht immer wieder aufgefrischt werden. Diese müssen also mit grosser Sorgfalt eingesetzt werden. Den sind diese einmal auf Null, muss mit dem erspielten Spielscore nachgekauft werden. Aber keine Bange, dass ist ja Geld welches man erspielt hat. Man muss das also nicht bezahlen.

Onky Donky, bleibt mir nur noch viel Spass zu wünschen.
Schreibt mir doch, ob euch das Spiel auch so gefallen hat wie mir.
Gruss Reto

PS: Das Spiel gibts auch für iPhone

Sunday, 24 June 2012 21:41:12 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Thursday, 07 June 2012

Um ca. 1015 starten wir in Riomaggiore unsere letzte Wanderung. Veranschlagt sind ca. 4.5 Stunden bis nach Portovenere. Der Weg steigt, wie schon die vorangegangenen Ettappen, steil an. Er führt meistens über schattige Strecken durch den Wald. Hat man Telegrafo auf ca. 500müM. erreicht, geht der Weg dann angenehm eben weiter. Die nächste Verpflegungsmöglichkeit im Städtchen Campiglia kommt zur richtigen Zeit. Anita bestellt uns 2 perfekte Pannini mit frisch geschnittenem Salami und Prosciuto crudo. Erneut bietet sich die schöne Aussicht auf das Meer als perfekter Picknickplatz an.

Noch vor 1300h Uhr nehmen wir die letzte Teilettappe in Angriff. Wenn wir es in 2h schaffen, so erreichen wir gerade noch das 1500h Schiff nach Levanto. Wie es sich aber kurze Zeit später zeigt, müssen wir diese Idee verwerfen. Denn kurz nach Campiglia verlaufen wir uns. Konkret laufen wir hinter einer Gruppe weiterer Touristen nach, welche nach einem schönen Aussichtspunkt, den Weg steil nach unten wählen. Wie es sich dann herausstellt, war der Weg nicht der offizielle. Der wäre früher an schlecht sichtbarer Stelle abgebogen. So kraxeln wir mühsam das steile, teilweise dornige Dickicht herunter, bis wir auf eine Landwirtschaftsstrasse kommen. Dort werden wir dann auch von einem Einheimischen in Kenntniss gesetzt, wie wir wieder auf den richtigen Weg gelangen. Das hat Zeit, Schweiss und Kratzer gekostet.

Glücklich wieder einen guten Weg zu haben laufen wir auf Portovenere zu. Die Festung von Portovenere sieht man schon aus der Ferne und gibt dem Städtchen auch das gewisse etwas. Auf der Piazza angelangt, suchen unsere Blicke eine Gelateria, wo wir dann auch dem Dolce vita fröhnen können.

Wanderzeit: ca. 5h
Höhenmeter: ca. +848m, -856m
Geografische Aufbereitung bei GPSIES
oder Karte (2.11 MB)
Thursday, 07 June 2012 18:28:42 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Wednesday, 06 June 2012

Etappe 1:

Bei leicht bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen von ca. 20 Grad, starten wir unsere Cinque Terre Tour. Für diese Wanderung wird ein Ticket benötigt, welches 5€ kostet. Der Weg wird von vielen Wanderern begangen und diese sind sehr international. Wie meistens gilt es zuerst einen Anstieg zu bewältigen, um danach den Ausblick durch die Büsche und Reben auf das blaue Meer und die farbigen Städtchen zu geniessen. Ein angenehmer kühler, vom Meer her kommender Wind lässt dann auch die Kräfte fordernden Höhenmeter leichter ertragen.

Nach ca. 2 Stunden wird man dann bereits mit einem wundervollen Blick auf das Städtchen Vernazza entschädigt. Es liegt in einer Bucht und ein Befestigungsturm ziert das Stadtbild. Am Hafen angekommen, suchen wir uns eine Sitzgelegenheit in einem Cafe um zu verschnaufen. Als letzte Gäste bekommen wir noch einen Kaffee bei Tisch serviert. Alle anderen Tische sibd bereits für das Mittagessen reserviert. Die nach uns kommenden Touristen welche nur ein Getränk bestellen wollen, müssen dieses dann im Stehen geniessen. Tja, so ist das eben heutzutage.

Etappe 2:

Als wir uns von Vernazza nach Corniglia auf den Weg machen, werden wir darüber informiert, dass der Weg leider gesperrt sei. Enttäuscht, dies nicht zuvor gesagt bekommen zu haben, versuchen wir es trotzdem. Nach kurzer Strecke kommt uns auch schon ein Wanderer entgegen. Er bestätigt uns dann auch, dass der Weg schon begehbar ist. An einigen Orten gibt es Wartungsarbeiten auf Grund der Regenfälle vom November 2011. Der Weg war nicht im perfekten Zustand, wir aber froh nicht den Zug benützen zu müssen.

Etappe 3:

In Corniglia angekommen erfrischen wir uns mit einem kühlen Lemonsoda und einem Stück Foccaccia. Als wir dann an der Küste entlang weiter laufen, lesen wir erneut über eine Streckensperrung. Allerdings glauben wir noch nicht daran, bis der Weg effektiv verbarrikadiert ist und wir umkehren müssen. Umkehren bedeuted auch wieder die Treppen hoch zu Corniglia. Wir müssen nun die Route 7a via Volastra nehmen. Ein Umweg, da der Weg oberhalb der Küste verläuft. Allerdings auch sehr interessant, da er durch Laubwälder und Reben führt. Im Nachhinein eigentlich eher ein Gewinn den Umweg zu laufen:-).

Von Volastra nach Manarola führt der Weg vorwiegend über Treppenstufen runter zum Meer. Erneut blicken wir auf ein malerisches Dorf an der Küste; Manarola ist erreicht.

 

 

Etappe 4:

Die letzte Ettappe nennt sich "via dell' amore" und ist ein ebener Weg an der Küste. Nach knapp 20 Minuten ist bereits Riomaggiore erreicht. Riomaggiore ist das letzte Dorf der Cinque Terre. Nachdem wir die ganze Tour an einem Tag vollbracht haben, geniessen wir noch eine feine Pizza.

Wanderzeit: ca. 6h 15 Min.
Höhenmeter: ca. +926m, -895m
Geografische Aufbereitung bei GPSIES
oder Karte (2.26 MB)
Wednesday, 06 June 2012 18:07:41 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Monday, 04 June 2012

Heute Montag starten wir mit bewölktem Himmel unsere Wanderung. Start ist der Bahnhof in Rapallo. Der Weg startet steil auf schmalen, von Pflanzen bewachsenen Pfaden den Hügel hoch. Leider sieht man nicht viel ausser Büsche und Bäume. Ab und zu regnet es auch, was den Weg sehr rutschig macht. Kräfte raubend erlaufen wir uns die ca. 500 Höhenmeter. Der abbiegende Weg zur Kirche nach Montallegro ist leicht zu übersehen im Dickicht. Wir sind froh in der Ferne die Kirche zu sehen. Zum Mittagessen Picknicken wir unterwegs. Die zuvor in Rapallo gekauften Pannini schmecken vorzüglich.

Nach der kurzen Verpflegung und der Überquerung der asphaltierten Strasse, haben wir wieder trockenere Pfade vor uns. Dieser Walfahrtsweg ist auch besser gekennzeichnet. Bei der Kirche Montallegro entschliessen wir uns, nicht mehr weiter nach Chiavari zu laufen. Die Aussicht gibt zuwenig her und der Weg ist bei Nässe zu mühsam. Wir nehmen den Bus welcher direkt bei der Kirche hält und fahren zurück zum Bahnhof Rappallo und danach mit dem Zug nach Sestri Levante.

 

 

Im Hotel Helvetia angekommen, geniessen wir die Erholung im Pool und Liegestuhl.

 

Wanderzeit: ca. 3h
Höhenmeter: ca. +680m, -164m
Geografische Aufbereitung bei GPSIES
oder Karte (3.19 MB)
Monday, 04 June 2012 17:53:38 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 03 June 2012

Heute um 0935 ging es von Sestri Levante nach Camogli. Die Zugfahrt kostete lediglich 3.30 € per Person. Für diesen Preis kann man einfach 30km fahren, was natürlich perfekt ist, wenn man noch nicht genau weiss wo eine Wanderung hin führt.

In Camogli angekommen, finden wir den Weg schnell nach einer kurzen Orientierung. Der Wanderweg wird durch 2 rote Punkte gekennzeichnet und ist wirklich immer sehr gut markiert. Der Weg führt steil den Hügel hinauf und ist meistens mit Treppenstufen versehen. So nach 10 Minuten kommt uns jedoch eine Vespa entgegen und uns fällt dann sogleich auch auf, warum es stets neben den Treppenstufen eine Fahrtmöglichkeit gibt. Es ist doch erstaunlich dass in diesem steilen Gelände immer wieder bewohnte Häuser anzutreffen sind. Nicht ganz einfach, wenn man bedenkt, dass alles was man braucht über diesen steilen Weg transportiert werden muss.

Auf dem ersten Hügel angekommen, machen wir eine kurze Pause und geniessen den Blick zurück auf die Küste. Natürlich ziert den Gipfel auch eine Kirche. An der Küste entlang führt uns nun der Weg nach San Fruttuoso. Wir sind jedoch nicht alleine unterwegs und laufen einer grossen Gruppe mit Kindern hinterher. Da der Weg an mehreren Orten mit Stahlseilen gesichert ist benötigen wir viel Zeit um den Ort zu erreichen. Diese Tour ist nicht zu empfehlen, wenn man nicht trittsicher ist oder kein gutes Schuhwerk dabei hat.

In der Bucht angelangt, essen wir ein bescheidenes "Primo piatto" im stillvollen Strandrestaurant. Das erfrischende Lemonsoda tut ebenfalls sehr gut. Nach der Pause geht es weiter zum Zielort Portofino. Portofino soll das Städtchen mit dem höchsten Durchschnittseinkommen sein und die Quadratmeter Preise mit 12000€ sind dementsprechend hoch. Das Städtchen bietet eine geradezu malerische Kulisse ab mit Meer, Burg und farbiger Häuserfassade.

Da kein Schiff mehr fährt, nehmen wir den Bus nach Santa Margherita Ligure, wo wir dann mit dem Zug zurück nach Sestri Levante fahren.

Wanderzeit: ca. 5h
Höhenmeter: ca. +864m, -864m
Geografische Aufbereitung bei GPSIES
oder Karte (2.65 MB)
Sunday, 03 June 2012 17:37:55 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   |