Monday, 25 February 2008

Im Rahmen des Informatik Jahres 2008 wurde heute ein öffentlich zugänglicher Vortrag zu Google gehalten. Der Vortrag wurde von Dr. Thomas Dübendorfer gehalten, einem Google Mitarbeiter in der Schweiz. Also war ich sehr gespannt, was ich neues erfahren konnte.
Als erstes wurde erklärt wie der Google Index zu stande kommt und wie einfach die Zwei Google Erfinder angefangen hatten. Zu Anfang waren da wenige Computer (zum Teil von Kollegen geliehen) und einige Festplatten. Der Clou Ihrer Suchmaschine, welche sich auch von den anderen abhob ( zB Altavista), war die Idee des PageRanking. Dabei geht es darum auch zu berücksichtigen, ob eine entsprechende Webseite mit dem gesuchten Inhalt, von anderen Internetseiten verlinkt wird. Wird nämlich eine Webseite mehrfach von anderen wichtigen/vertrauenswürdigen Webseiten verlinkt, so bekommt sie einen höheren Stellenwert. Eine ander interessante Anektode war, dass das Startup Unternehmen Google auch Glück hatte. Den um den immer grösser werdenden Bedarf an Diskkapazität zu decken, mussten wie immer mehr Computer und Harddisk zur Verfügung stellen. Und diese konnten sie kompakt in Schränken  zusammenstellen. Wobei ... und nun kommt der Clou, sie lediglich den Datacenter m2 Preis zu zahlen hatten. Dieser beinhaltete zu der Zeit den Strom sowie auch die Klimaanlage. Die Datacenter Vermieter wurden regelrecht überrumpelt mit soviel CPU's und Disks pro m2 und konnten nicht sofort aus ihren Verträgen steigen.

Neben dem geschichtlichen und technischen Aspekt, wurde auch aufgezeigt, wie man sich die
Applikationen von Google zu Nutze machen kann.

Air Traffic 

Mittels dieser Applikation lassen sich die Flugbewegungen über Zürich nachvollziehen. Die Daten sind nicht 100%ig aktuell, was aber für den Heimanwender kein Problem darstellt. Die Applikation zeigt auch auf Grund der verschieden farbigen Fluglienien auf welcher Höhe sich das Flugzeuig befindet. So lässt sich auch daraus lesen, ob der Flieger startet oder landet. Klickt man auf den Flieger, so erhält man Informationen über Abflug und Zielflüghafen. Ja sogar den Flugzeugtyp kann man im Register Flgzeug einsehen. Einfach Genial !!! Hier gehts zur Air Traffic Seite

Train Control

Das ganze funktioniert auch mit der SBB. Hier werden die Züge ebenfalls auf der Basis von Google Map auf der Karte angezeigt. Die Applikation berechnet dann mittels Interpolation die ungefähre Lage des Zuges (roter Kreis mit einem S oder IC) bis zur nächsten Haltesattion. Dort wird dann wieder beim Abfahren neu interpoliert. Hier gehts zur Train Map Seite

Monday, 25 February 2008 20:56:17 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 24 February 2008

Heute bin ich im WEB auf eine interessante Seite gestossen. Die Seite findet man unter http://www.imaginary2008.de/ . Mich fazinieren Computer generierte Bilder schon von Anfang an. Ich finde die perfekte Formen, Farbverläufe sowie wenn vorhanden auch Reflexionen einfach ungemein spannend. Um selber ein bisschen zu experimentieren, habe ich mir das frei erhältliche Programm Surfer herunter geladen und installiert.

Wer Lust hat kann dort in der Gallery verschiedenste Formen abrufen und auch selber ein bisschen an den Formeln die Parameter ändern.

Die erste Form sieht ein bisschen aus wie eine Japanerin in einem Kimono. Das Bild wurde erzeugt mit der Formel:
x^3+y^3+z^3+1-0.5*a*(x+y+z+1)^3

Ändert man in der Formel die letzte Zahl 3 auf 4 ab, so erhält man das 2te Bild was eher so wie das Radioaktiv Signet aussieht.

Ist doch faszinierend - nicht?

Was diese Formel wohl ergibt?  
(x^2+9/4*y^2+z^2-1)^3-x^2*z^3-9/80*y^2*z^3


Sunday, 24 February 2008 18:29:00 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Monday, 11 February 2008

Ist auf einem Computer lediglich die Gratis Version des SQL Server 2005, also die Express Edition, so ist das wiederherstellen einer Datenbank nicht immer ganz einfach. Anbei ein Vorschlag wie man dies bewerkstelligen kann.

Schritt 1
Als erstes versuchen wir die Logischen Filenamen der Datenbank auszulesen. Dies hat den Vorteil, das bei der Wiederherstellung der Datenbank der Ordner angegeben werden kann, wo die Daten zu speichern sind.
osql -E -S meinServerName\SQLEXPRESS
-Q "restore filelistonly from disk ='d:\BackupFilename.bak'"
>%temp%\Ausgabe.txt & Notepad %temp%\Ausgabe.txt 

Variante 2
osql -E -S meinServerName\SQLEXPRESS
-Q "restore filelistonly from disk ='d:\BackupFilename.bak'"
>%temp%\Ausgabe.txt & cls & for /F "tokens=1-2" %i in ( %temp%\te.txt ) do @echo %i

Schritt 2
Im sich öffnenden Notizblock stehen nun in der ersten Spalte die Logical Names der Datendateien. Für jede einzelne ist dann im Schrit 3 eine entsprechende Move Anweisung nötig.

Schritt 3
Nun wird der effektive Restore Befehl zusammengesetzt.

osql -E -S meinServerName\SQLEXPRESS
-Q "RESTORE DATABASE neueDB From Disk =
'd:\BackupFilename.bak' with
move 'File_Data' to 'D:\SQL_DATA\neueDB_Data.mdf',
move 'File_Log' to 'D:\SQL_DATA\neueDB_log.ldf'" 

SQL Express Mode switchen SQLExpress_AuthenticationMode_Mixed.reg (.29 KB)

Monday, 11 February 2008 23:02:24 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Thursday, 07 February 2008

Wie so oft ist es so, das eine WEB Applikation welche Wochen und Monate lang ohne Probleme funktioniert hat, auf ein Mal nicht mehr richtig funktioniert. In meinem Fall war es so, das ich eine ASP.NET 2.0 Applikation hatte, welche für die Authentifizierung im Intranet die NT Challenge Response des Internet Explorer zum IIS nutzt. Auf einmal beklagen sich aber Benützer darüber, dass sie die Applikation nicht mehr aufrufen können. Und wie so meistens sind es nicht die normalen Arbeiter, sondern die wichtigen Entscheidungsträger.

In meinem Fall war die Unzulänglichkeit wie so oft, tief in der Microsoft Konfiguration des Servers/Services versteckt. Konkret lief die .NET Applikation auf einem Windows Server 2003, also auf einem IIS 6.0. Das Problem lag darin, das Benutzer mit vielen Mitgliedschaften im Active Directory, auf Grund einer Grössenbeschränkung vom IIS nicht mehr authentifiziert wurden. So ist der IIS standardmässig so eingestellt, das Active Directory User bis ungefähr 70 Mitgliedschaften erkannt werden. Da bei uns jedoch gerade eine Reorganisation vonstatten ging und einige Benutzer temporär locker das Doppelte an Mitgliedschaften hatte, reichte das nicht mehr. Folgende Parameter Settings lösten das Problem:

  1. Registry öffnen
  2. zum Key HKLM\System\CurrentControlSet\Services\HTTP\Parameters  navigieren
  3. Neuer DWORD Key MaxFieldLength, Value dezimal 32768 setzen
  4. Neuer DWORD Key MaxRequestBytes, Value dezimal 32768 setzen
  5. In Kommandozeile eingeben: net stop http
  6. In Kommandozeile eingeben: net start http
  7. In Kommandozeile eingeben: net stop iisadmin /y
Thursday, 07 February 2008 15:35:03 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   |