Sunday, 31 August 2008

Heute besuchten wir die Burg Hochosterwitz im Bundesland Kärnten. Die Burg liegt heroisch auf einem steilen Hügel. Der Weg zum Burginneren ist durch 14 Tore abgesichert. Das heisst, ein Eindringling musste sich durch 14 Tore kämpfen, welche auch teilweise mit Zugbrücken versehen sind, um ins Burginnere zu kommen.
Interessant an der Burg ist auch, dass es sich um eine Wehrburg und Fluchtburg handelt. Auf der Burg selber, hat der Burgherr nie gewohnt. Vielmehr war die Burg gedacht für das Bauernvolk, um sich bei einem allfälligen Streifzug, zB. der Türken, schützen zu können.Der Burgherr, respektive die Adelsfamilie "Khevenhüller", ist Besitzer der Burg seit 1571 bis heute. Die Burg wurde allerdings bereits im 9ten Jahrhundert zum ersten mal erwähnt. Die Familie selbst besitzte jedoch mehrere Burgen/Schlösser und hat darum nie dort gewohnt. Da die Burg nie eingenommen wurde, sind auch viele Waffen und Rüstungen immer noch vollständig erhalten.
Bei unserem Besuch war gerade der Mittelalterverein "Die Bundeslade" anwesend. Es gab dem Ambiente das gewisse etwas und war eindrücklich. Auch die Showeinlagen von Schwertkampf und Tätigkeiten wie dem Schmied beim Handwerk zuzusehen waren sehr sehenswert.

Eine andere informative Anekdote ist, dass die langen Schwerter (> 1.5 Meter), auch Bihänder/Gassenhauer, von speziellen Söldnern benutzt wurden. Diese Söldner waren meistens sehr gross und kräftig, da sie dazu da waren, eine Gasse zwischen dem Feind zu schlagen. Diese Gassensöldner bekamen den doppelten Sold und das erst noch im voraus bezahlt. Naja die wussten schon warum, sie das Geld im voraus haben wollten! War doch ihr Leben, nicht selten, nach einem kurzen Einsatz bereits erloschen.

Hochosterwitz_gr.jpg (95.53 KB)

UPDATE: Photogalerie

Sunday, 31 August 2008 21:38:06 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Tuesday, 26 August 2008

die heutige Wanderung führte uns ins verschlafene Gumpoldskirchen. In dem kleinen, engen Städchen findet man viele Heurige an beiden Strassenseiten entlang. Mitten durch die Strassen fliesst auch der Dorfbach, welcher vom Schloss Gumpoldskirchen weg führt. Achtung .. Schloss ist meines erachtens übertrieben, da es sich eher um eine Klosteranlage des deutschen Ritterordens handelt. An diesem Kloster angschlossen ist auch gleich die Kirche (siehe Photo) und das alte Feherwehrhaus.

Was ist eine Heuriger?
Ein Winzer (Weinbauer) hat die Möglichkeit seinen aktuellen Wein, den Heurigen, auszuschenken. Dazu benötigt er keine Lizenz, darf dies aber nur zu vorher bestimmten Zeiten tun. Da es mehrere Weinbauer (Heurigen) gibt, sind die Ausschankzeiten über das Jahr und die verschiedenen Heurigen hinweg verteilt. Schenkt ein Heuriger seinen Wein aus, so sagt man dem auch, er hat "ausg'steckt" . Das kommt daher, dass die Winzer einen Reisigzweig aus dem Dachfenster steckten, um anzuzeuigen, dass sie geöffnet haben.

Im übrigen muss man acht geben bei der Weinbestellung. Die meisten Weine sind Weissweine und nicht Rotweine. So bekommt man zum Beispiel bei der Bestellung eines "Rotgipfler" nicht etwa einen roten Wein, wie man vermuten würde!!!

Tuesday, 26 August 2008 21:35:33 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 24 August 2008

Heute Sonntag habe ich mein HTC als Navigationssystem getested. Die Fahrt führte von Jona - nach Wien. Ich bin die ganze Strecke mit dem TomTom Navigationssystem eingeschaltet gefahren. Das System hat die Route über München als schnellste Version berechnet. Dies fand ich schon mal ein Erfolg. Den die Version 6.0 fährt meines Wissen über Innsbruck. Wie auch immer ist man über München schneller, vorallem wenn man in Deutschland auf den Autobahnen auch mal ein bisschen schneller fährt.
Nach 2h Stunden Fahrt, war der Akku des Handys leer. Ich habe dann den Adapter angesteckt und ab dann lief das Handy mit Storm über den Zigarettenanzünder. Das Display des Diamond ist natürlich nicht so gross wie bei einem Navigationssystem, aber trotzdem zu gebrauchen. Ich hatte auf jeden Fall keine Probleme die Karte zu lesen und deren Anweisungen zu folgen. Die Möglichkeit Orte von Interesse auf der Karte einzublenden, ist ebenfalls sehr sinnvoll. Also für mich taugt das Navigationssystem vom Handy und ich habe darum auch gleich für nur 10€ eine Halterung hinzugekauft.

 

Sunday, 24 August 2008 21:52:07 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Wednesday, 13 August 2008

Die aktuelle RDP Version ist 6.1 und wird zB. im neuen Windows Server 2008 unterstützt. Um nun von einem Remote Client auf solch einen Server zugreifen zu können, muss allenfalls zuerst der RDP-Client auf diesem Comuter aktualisiert werden. Folgende Links zeigen auf, wo der entsprechende Client Update herunter geladen werden kann:

Mit dieser Clientversion lassen sich auch Verbindungen per SSL realisieren, sofern ein entsprechender TS Gateway installiert wurde.

Wednesday, 13 August 2008 13:36:00 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Tuesday, 12 August 2008

Ein Traum von HandyNachdem ich das HTC Touch Diamond über's Wochenende zur Ansicht hatte, habe ich mich am Montag entschieden es zu kaufen. Und ich muss sagen, dass ich nach erster Skepsis mein Entscheid keineswegs bereue. Das Teil überzeugt mich immer mehr.

Mein erster Eindruck vom Gerät war, das es irgendwie ziemlich träge reagiert. Darum war ich mir fast sicher, dass es nichts ist für mich. Doch wie immer, sollte man sich eben die Zeit nehmen und das Benutzerhandbuch lesen. Es hilft einfach - da zum Teil neue Technik doch auch verleitet mit alten (falschen) Gewohnheiten zu betrachten.

Konkret ging meine Skepsis vom TouchFlow3 aus, welches die intuitive Benutzerführung mit dem Touchscreen zum HTC Diamond bildet. Natürlich lässt sich das Gerät auch ganz ohne "Streicheleinheiten" bedienen - doch man will ja mit der Zeit gehen. Also meine Ungereimtheit lag darin, das die 10 direkten TouchFlow3 Menus, die da sind: Home, Personen, Nachrichten, Mails, Photos, Musik & Videos, Internet, Wetter, Einstellungen, Mobile Anwendungen schlecht direkt anzuwählen waren. Das lag darin, als das alle die Icons nicht direkt anzuwählen waren. Klickte man Option 4 an, scrollte die Optione nach links, damit die weiteren Optionen sichtbar waren. So drückte ich dann über 3 Menus nach rechts bis ich die gewünschte gefunden habe. Natürlich war das nicht das gelbe vom Ei.
Aber ... es geht ganz einfach! Der Trick lag einfach nur darin, den Finger auf die erste Option (Home) zu tippen und dann mit gedrückt gehaltenem Finger nach rechts zu fahren. Macht man das, so scrollt nämlich das Menu mit und man ereicht umgehend und schnell die gewünscht Auswahl.

Dies Steuerung findet man auch bei anderen Programmteilen und ist wirklich sehr intuitv. Gelungen ist dies zB vorallem beim RSS Feeder, bei welchem man dann die Schlagzeilen ebenfalls mit der schieben Bewegung am Touchscreen, weiter oder zurück scrollen kann. Diese Funktion funktioniert dann auch bei Mails, Bilder Ansicht und und.

Was auch super funktioniert ist der RDP Client. Auf einfach Art und Weise lässt sich so ein Computer via WLAN oder UMTS/GSM fernsteuern. Die Grosse Auflösung von 640x480 Pixeln verkleinert dann den Desktop, was das arbeiten am Handy durchaus praktikabel macht. Der Client unterstützt sogar eine Farbtiefe von 15Bit. Billiger ist es dann jedoch sich via WLAN verbinden zu lassen *smile*.

Soeben habe ich auch die Musik Qualität des Handys getestet. Habe ich doch im Vorfeld einiges gelesen von wegen es sei sehr leise oder aber auch das die Qualität knapp an der Grenze sei. Alle diese Eindrücke kannich nicht bestätigen. Mein Handy spielt einen tadellosen Sound ab und ist mir zB über das mitgelieferte Headset schon fast zu laut. Also für meine Belange ist das absolut genug und perfekt. Auch der mit 4GB fixe interne Speicher genügt für meine liebsten Musikalben und andere Dateien die ich bei mir haben will.

Den GPS Empfang habe ich natürlich auch umgehend einmal in Action sehen wollen. Google Map funktioniert tip top und zeigt umgehend den aktuellen Standpunkt mit einem Umkreis von ca. 1.5km an. Diese Information wird aus den Senderstation des Anbieters gelesen, soviel mir bekannt ist. Nach kurzer Zeit kommt dann die genaue positionierung vom GPS Signal.
Damit das GPS Signal sonst noch seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann, ist bei der von mir gekauften Swisscom Variante auch gleich das TomTom Version 7 installiert. Das mitgelieferte Kartenmaterial bestaht aus Karten von Deutschland, Östereich und der Schweiz. Die Karten sind mit zahlreichen OIV (Orten von Interesse) versehen, die Rubrikartig hinzugeschalten werden können, um zB. auch ja kein Restaurant zu verpassen.

Teeter in AktionFun kommt auch nicht zu kurz beim Diamond. Unter Spiele findet man ein Eintrag mit dem Namen Teeter. Ganz unscheinbar, aber total faszinierend wenn man es starte. Es handelt sich dabei um ein Spiel, bei welchem man das Handy flach hinlegt, um eine Kugel durch kippen in beiden Achsen in ein vordefiniertes Loch zu steuern. Natürlich gibt es auf dem Weg dorthin andere Löcher, in welche die Kugel nicht rollen darf. Das faszinierende daran ist, nebst dem dass das Handy diese Bewegung überhaupt war nimmt, die Tatsache das es vibriert, wenn die Kugel an eine Schranke stösst. Im ersten Moment erschrickt man daran, will es aber nachher nicht mehr missen.

Ich glaube es gäbe da noch vieles anzufügen, was das Diamond zu einem nicht mehr missenden Begleiter macht. Sei es das Design, der Stift, WLAN Connectivity, Synchronisation, edle Verarbeitung oder ach ja ... es telefoniert auch (sogar mit mehreren Teilnehmern).

update: Hier noch ein BIld, welches mit der Kamera des Handys gemacht wurde: IMAGE_007.jpg (574.37 KB)

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Monday, 11 August 2008 23:12:08 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Friday, 01 August 2008

Binnen den letzten 7 Tagen habe ich mein neustes Buch "Die Tore der Welt" von Ken Follet verschlungen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Natürlich liegt es daran, dass ich seit meinem ersten historischen Roman "Die Päpstin", mich sehr gerne in solche Geschichten reinlese. Ich findes es sehr interessant, darüber zu lesen wie die Welt zu solchen Zeit in etwa funktioniert hat.
Auch bei diesem Buch wurde ich über die fast 1300 Seiten nicht enttäuscht. Ich finde das Buch ein gelungener Nachfolger von "Säulen der Erde", dem Klassiker in diesem Genere schlechthin. Die Geschichte erzählt und beschreibt vorallem den Lebensweg von Merthin - einem Baumeister, sowie von Caris - einer Kauffrau/Heilerin/None. Natürlich verbindet die zwei Personen auch eine Beziehung was die Geschichte natürlich interessant macht. Desweiteren gibt es aber viele weitere Charakteren und Schauplätze. Das sind Grafen, Vögte, Bauern, Mägde, Ritter, Mönche, Kinder, Kegel und vieles mehr.

Also ich kann das Buch nur empfehlen. Sowie die anderen 2 Bücher die ich erwähnt habe - vorbehaltslos *smile*.

Friday, 01 August 2008 12:25:51 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   |