Sunday, 26 October 2008

Heute war Tag der offenen Tür im St.Galler Stiftsbezirks, dem UNESCO Weltkulturerbe, zum 25 jährigen Jubiläum. Bereits um 1045 War ich vor Ort. Jedoch bei weitem nicht der erste. Es bildete sich bereits weine Warteschlange, da man für 4 Führungen ein Ticket benötigte. Ich habe mich für die Dachstuhl und Uhrwerk Führung entschieden.

Dachstuhl
Die Führung im Dachstuhl war ungemein interessant. So erfuhren wir, dass es im Dachstuhl der Kathedrale viele Holzstege gibt, welche vorallem für die Feuerwehr zum Feuerschutz eingebaut worden sind. Man hat sich viele Gedanken gemacht, wie man das wichtigste Gebäude das Kantons Feuertechnisch schützen muss. So hat man bewusst viele Holzwege in den Dachstuhl gelegt, um bei einem Brandfall schnell nah an den Brandherd kommen zu können. Überall sind auch Feuermelder montiert um ein Brand umgehend entdecken zu können. Der Steg wurde bewusst aus Holz gezimmert und nicht aus Metal gefertigt. Der Grund lag darin, als das Metal die wärme zu gut leitet und in einem Brandfall auch schnell verformt. Holz hat hier bessere Eigenschaften und hält im Feuerfall trotzdem bis zu 30 Minuten. Reicht das nicht zum löschen, dürfte das Objekt sowieso verloren sein.
Im Dachstock konnten wir gut die kleineren Kuppeln erkennen sowie die Grosse Kuppel, welche eine Halbrundekugel von ca. 24 m Radius und somit auch Tiefe hat. Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass das Bild von den Malern verzerrt auf die Mauern gemalt werden musste, damit es vom Betrachter aus am Kirchenboden korrekt aussieht. Steht man unten, so fällt einem übrigens fast nicht auf, dass die Kuppel eine volle Halbkugel ist. DIe Maler haben da wirklich ungleublliches geleistet.

Dann wurden wir überrascht! Denn man konnte in Mitten der Kuppel eine Türe aufmachen und in die Kuppel hineinsehen. Wir erfuhren das von diesem Einstieg aus die Maler direkt an der Kuppel gemalt haben. Von diesen Einstiegen gibt es im übrigen gegenüber nochmals einer. Ebenfalls interessant ist, dass die Kuppel mit einem Filz/Wärmematte umspannt ist. Dies wurde nötig, um die Wärme welche vom Boden her strahlt und dann auf die Kuppelmauer trifft, nicht auf kalte Mauern stösst - was dann ein Kondenswasser zur Folge hätte und die Malerein in Kürze zerstören würde. Tja .. alles hat sein Tücken *smile*.

 

Uhrwerk
Das Uhrwerk der Kathedrale ist im nördlichen Kirchenturm. Diese Uhrwerk ist für eine vielzahl von Uhren in dem Stiftsbezrik zuständig. So wird zum Beispiel die zweite Turmuhr ebenfalls von diesem Uhrwerk aus gesteuert. Dies wird über diverse Stangen und Zanhräder über die entsprechende Distanz gesteuert. Teilweise liegen die Stangen in Holzkästen im Dachstock.
Das mechanische Uhrwerk ist eines der wenigen welches noch 100%ig in Betrieb ist. Auf der Plakete ist ersichtlich, das es 1767 von Johann Anton Lindenmann aus Goldach gefertigt wurde. Im Glockenturm angelangt standen wir rund um die Glocke herum und in der Mitte war der Klöppel zu sehen. Wir erfuhren, dass wenn die Glocke läutet sich nur die Glocke bewegt und der Klöppel eingentlich mehr oder weniger am Ort stehen bleibt. Interessant aber war, dass der rieseige und sicherlich schwere Klöppel von deinem Lederriemen gehalten wird. Wir konnten es kaum glauben. Aber da dieser ja nicht schwingt, scheint das gut zu klappen. Ab und zu kann es aber schon vorkommen, dass solch ein Riemen einmal nachlässt und der Klöppel auf den Holzboden fällt. Ebenfalls interessant zu erfahren war, das die Glocke ab und gedreht wird (ich glaube um 90zig Grad), damit der Klöppel nicht immer an die gleiche stelle schlägt.

Sunday, 26 October 2008 18:43:21 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 19 October 2008

Heute Sonntag haben Stefan Bernet und ich eine Tour im Glarnerland geplannt. Um 10:33 Uhr sind wir in Matt gestartet. Der Weg startet auf einem steilen Kiesweg auf ca. 840 müM. Die Temperatur lag bei etwa 4° und somit eher im kalten Bereich. Der steile Weg sorgte jedoch für genug Wärme und uns wurde überhaupt nicht kalt. Der Weg dient übrigens im Winter als Schlittelbahn.

Konzentriert fuhren wir ca. 70 Minuten bis wir beim Tor der Krauchtal Alp angekommen sind. Da hatten wir dann auch die ersten Sonnenstraheln spüren dürfen. Mittlerweile war es auch schon angenehme 14° warm. Nach ca. 15 Minuten Fahrt haben wir dann unterwegs eine Pause gemacht und uns ein Mittagessen gegönnt. Das Tomaten Morzarella Ciabatta vom Tschirky war einfach wundervoll - so wie das Bergpanorama.
Anschliessend ging es dann weiter bis zur Vorderegg, wo dan zu unserem erstaunen das Bergrestaurant noch offen hatte! Somit war unser Höchster Punkt auf ca. 1850müM. erreicht.
Nach einem Kaffee und Kuchen konnten wir die Fahrt runter ins Tal in Angriff nehmen. Das war echt spassig mit meinem neuen voll gefederten Bike und forderte auch ein wenig Geschicklichkeit. Natürlich musste ab und zu in schwierigen Passagen das Bike auch gestossen werden.
Eines weiss ich genau - diese Tour habe ich nicht das letzte Mal gemacht *smile*.

Saturday, 18 October 2008 23:00:05 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Thursday, 09 October 2008

Heute ging es zeitig mit der Metro nach Wien. Als erstes besuchten wir den Naschmarkt. Der Markt bietet vorallem frisches Gemüse, Früchte, Fleisch auf zig Ständen an. Und wie man sehen kann sieht das ganz farbenfroh aus. Es gibt auch viele kleine Restaurants, bei denen man sich ein bisschen verweilen kann und betimmt etwas feines zum essen findet. Die kulinarische Auswahl lässt glaube ich jeden etwas finden.

Nach dem Naschmarkt ging es zum Stephansdom. Dort schauten wir uns im innern des Doms um und machten auch den kostenpflichtigen Rundgang durch die Katakomben unter der Kirche. Nach dem Dom besuchten wir einige interessante Orte in dessen Nähe:

  • Demel (Hofzuckerbäckerei)
  • Hofburg
  • Heldenplatz
  • Kunsthistorische Musem
  • Naturwissenschaftliche Museum
  • Café Central

Anbei habe ich versucht die Gegend um den Stephansdom mit einer Rundumsicht einzufangen.


Panorama_Stephansdom.jpg (1.97 MB)
Thursday, 09 October 2008 18:36:01 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Wednesday, 08 October 2008

In der Adlerwarte, gleich neben der Burg Kreuzenstein, gibt es eine hervorragende Falkner/Greifvogel Vorführung. Hie auf dem Bild sieh man gerade wie ein (ich glaube es ist ein Weiskopfadler) seine Beute während dem FLug aus dem Wasser fischt.
Die Falkner bringen einem auf eine lehrreiche und interessante Weise das Leben von die schönen Vögeln näher. Da gibt es dann Falken, Greiffögel und auch Eulen zu sehen. Ahja und ein Raben gabe es ja auch noch. Die Vögel fliegen bei den Vorführungen knapp über die Köpfe der Zuschauer, der Grund hierfür ist, dass diese Energie sparen und darum nur die minimalste Flughöhe nutzen.

Interessant ist auch wenn der Falkner mit dem Falken spielt. Weiss grad aktuell nicht mehr wie der Fachbegriff dazu heisst. Aber dabei kreisst er eine Beute welcher an einer Schnurr hängt um seinen Kopf, und dies solange bis der Falke einen Angriff auf die Beute fliegt. Im letzten Moment zieht im dann der Falkner mit einer geschickten Bewegung noch die Beute weg, sodass der Vogel weitere Anflüge machen muss. Wie ich erfahren durfte, ist das keineswegs schlimm für den Vogel. Für ihn ist das ein Spiel und er hat dabei scheinbar die grössere Geduld als der Falkner :). Natürlich muss dann am Schluss schon eine Belohnung für den Vogel herrausschauen - also er sollte dann irgendwann die Beute schlagen können.

Wednesday, 08 October 2008 18:06:56 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 

Heute besuchte ich zum 2ten Mal die Burg Kreuzenstein. Die Burg ist sehr sehenswert und bietet sehr viel. Die Führung durch die Burg ist sehr interessant und man kann vieles sehen und davon lernen. Am besten gefällt mir die mittelalterliche Küche. In dieser Küche befindet sich ein 7m langer Tisch aus Eichenholz. Da der Tisch nie durch die Tür hat kommen können, wurde die Burg darum herum gebaut. Leider dürfen während der Führung keine Photos gemacht werden, was ich auch verstehe.

Die Burg so wie man sie heute sieht von Graf Johann Nepomuk Wilczek aufgebaut. Wie wir erfahren konnten ist dieser Graf sowieso eine sehr interessante Persönlichkeit. Die Burg hatte er gebaut um seine Kunstgegenstände "lagern" zu können und auch um eine Beerdigungsstätte für sich und seine Nachfahren zu haben. Wie erzählt wurde war dieser Graf ein sehr reicher und abenteuerlicher Mann. Er soll auch einiges erfunden haben. Das schönste aber, ist sicher die Burg die mit vielen Details aus der privaten Sammlung des Grafen eingerichte ist. Da gibt es eine Waffenkammer, eine Bibliothek, eingerichtetes Schlafzimmer, ein Ritterzimmer, Kappelle und vieles mehr. Aus meiner Sicht ein Muss wenn man in Wien ist und etwas übrig hat für Burgen.

 

Wednesday, 08 October 2008 17:51:59 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Tuesday, 07 October 2008

Der Tiergarten in Schönbrunn ist wirklich einer der schönsten die ich gesehen habe. Ich habe bei jedem Besuch einen neuen Favoriten. Bei diesem Besuch haben mir die Löwenbabies sehr gut gefallen. Die waren top-fit und hielten ihre Mutter recht auf Trab. Wie man auf dem Bild sehen kann, spielten 3 Löwenbabies im Gehege und kletterten den Felsen entlang. Im Hintergrund ist der Löwe zu sehen, wie er am höchsten Punkt der Anlage die Gegend im Auge behält. Kleines Detail am Rande; Der Löwe ist durch eine Glaswand von dem Muttertier und den kleinen getrennt!! Das wäre vermutlich zu gefährlich.
In vielen Gehegen werden die Männchen von den Weibchen getrennt. Dies war bei den Nashörnern, Eisbären und Elefanten ebenfalls der Fall.
Ebenfalls atemraubend war diesmal das Gehege vom Jaguar und Tiger. Man hat einen tollen Einblick in deren Gehege und sieht wie diese auf ihren Pfäden im Gehege dahin jagen. Elegant pirschen diese durch die Gräser, winden sich geschickt am Ufer den Sträuchern entlang ohne auch nur ein Anzeichen von einer Unsicherheit - etwa eine Pfote ins Wasser zu setzen.
Kurze Zeit später konnte man dann sehen, wie sie ihre Fleischration gefressen haben. Vielleicht gerade mal 10cm lagen zwischen meinem Finger und den Zähnen des Tigers!! Buah und das Fell war einfach unglaublich.

Ebenfalls fasziniert hat mich der junge Gibbonaffe, welcher so aktiv herumgeturnt ist. Unglaublich wie er wie ein Gummiball zwischen Boden und Ästern herumgetollt ist. Und kein einziger Fehlgriff. Also im Bodenturnen erhält er von mir eine glatte 10 *smile*.

Tuesday, 07 October 2008 21:59:30 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 

Nach dem anstrengenden Tag, machen wir noch einen Abstecher nach Baden. Dort finden wir mit dem Amterl ein nettes Lokal. Die Käsespätzle mit Schinken waren sehr fein und der Preis äusserst fair. Das Lokal kann ich alos guten Gewissens weiter empfehlen.

Das Städchen Baden ist im übrigen alleweil ein Stop Wert. In den schönen Gässchen findet man viele Shops und auch nette Kaffees um sich die Zeit zu vertreiben.

Hier nochmals das Theater in höherer Auflösung: Panorama_Baden_normal.jpg (164.27 KB)

Monday, 06 October 2008 23:16:05 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Monday, 06 October 2008

Anbei sieht man die Gloriette vom Schloss Schönbrunn. Das Schloss Schönbrunn ist sicher ein Muss für jeden Wien Besucher. Folgende Sehenswürdigkeiten sind in der Parkanlage Schloss Schönbrunn zu sehen:

  1. Schloss Schönbrunn
  2. Gloriette (Aussichtsterasse)
  3. Neptunbrunnen
  4. Parkanlage
  5. Kronprinzengarten
  6. Labyrinth / Irrgarten
  7. Palmenhaus
  8. Wüstenhaus
  9. Wagenburg
  10. Hofbäckerei
  11. Zoo Schönbrunn

Alle Sehenswürdigkeiten kann man mit dem Goldpass besuchen für €36, also inklusive Zoo. Am besten rechnet man aber 2 Tage für alles ein. Im inneren des Schlosses gibt es eine gute Führung mit einem Audioguide, bei welcher man viele Informationen über das Leben des Kaisers & der Kaiserin erfährt. Viele Zimmer sind absolut authentisch zu sehen und die Einrichtungsgegenstände zu bestaunen.
So erfährt man zum Beispiel, dass der Kaiser Franz Josef täglich um 0500 Uhr aufgestanden ist und bis Abends spät gearbeitet hat. Er selbst hat keinen Wert auf Luxus gelegt und lebte diesbezüglich sehr zurückhaltend. Okay okay .. er hatte schon gold Besteck, was aber eher auf Grund seines Status vorgegeben war. Natürlich erfährt man auch viel über die Kaiserin Elisabeth (Sissi). Gestaunt habe ich, als ich ihr schwarzes Samtkleid gesehen habe. Dies war in der Wagenburg hinter einer Glaswand im Original ausgesetellt. So konnte man sehen, was für eine sprichwörtliche "Wespentaille" sie gehabt hat. Echt kaum zu glauben. Leider war das fotografieren verboten *sniff*.

Panorama_Schönbrunn_kl.jpg (226.43 KB)

Monday, 06 October 2008 21:29:07 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   | 
 Sunday, 05 October 2008


Heute Sonntag besuchten wir die Rosenburg. Die Rosenburg befindet sich in Niederöstereich und ist mit dem Auto in weniger als 1 Stunde von Wien aus zu erreichen.

Kaum angekommen konnten wir gleich die Falkenshow sehen. Neben den Falken gab es auch Reiter und Reiterinnen zu Pferd zu sehen. Gestartet wurde die Show mit einer schönen Trompeten Fanfare. Während der Show sahen wir Falken, Königsadler, Geier, Eulen und einen Weiskopfadler.
Den letzteren haben wir während der Show nicht mehr zurückfliegen sehen. Es war interessant zu sehen, wie der Adler anfangs grosse Mühe hatte in die Höhe zu kommen. Mit grossem Flügeleinsatz hielt er sich anfangs knapp über den Bäumen. Dann aber plötzlich fand der Weisskopfadler die Thermik und binnen vielleich 2 Minuten war schon kaum mehr sichtbar - gewaltig. Dann hat er es allerdings genossen, nach den vielen letzten schlechtwetter Tagen, in dem wolkenlosen Himmel herum zu kreisen und kam bis zum Ende der Show nicht mehr zurück.
Ansonsten empfand ich die Burg nicht so interessant. Mir hat die Burg Hochosterwitz und Kreuzenstein mehr Eindruck gemacht. Die Burg Kreuzenstein steht ja bald wieder auf dem Programm.

Sunday, 05 October 2008 20:33:45 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)  #    Disclaimer  |   |